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Berliner Senatsverwaltungen nach Cyberangriff offline

Markus S. · 20. August 2026, 16:26 Uhr · 1 Min. Lesezeit · 1 Aufrufe
Berliner Senatsverwaltungen nach Cyberangriff offline

Nach dem Cyberangriff auf das Berliner Landesnetz sind die betroffenen Senatsverwaltungen nach wie vor vom Landesnetz abgetrennt. Eine Sprecherin der Senatskanzlei informierte, dass die forensischen Untersuchungen weiterhin laufen. Der Zeitpunkt, an dem die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen sowie die Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Umwelt und Klimaschutz wieder voll funktionsfähig sein werden, ist derzeit ungewiss.

Der Hackerangriff wurde am Freitag entdeckt, woraufhin die beiden relevanten Behörden aus Sicherheitsgründen vom Landesnetz getrennt wurden. Sie sind nun seit mehreren Tagen vom Internet abgeschnitten und können keine E-Mails senden. Die Auswirkungen des Angriffs betreffen auch andere Bereiche, die mit den Senatsverwaltungen verbunden sind.

Ein konkretes Problem stellt die Verzögerung bei der Auszahlung des Wohngeldes dar, das mehr als 50.000 berechtigte Haushalte in Berlin erhalten sollten. Zudem ist auch die Leistung „Bildung und Teilhabe“ betroffen, die verschiedene Unterstützungsangebote für Kinder und Jugendliche umfasst, darunter die Übernahme von Kosten für Schul- oder Kitafahrten. Die zuständige Senatsverwaltung ist laut eigener Aussage bemüht, eine Lösung zu finden, um die Auszahlung so schnell wie möglich zu gewährleisten.

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Markus S.

Über den Autor

Markus S. Chefredakteur

Mit über 15 Jahren Erfahrung im Hauptstadtsjournalismus leitet Markus S. die Redaktion von Hauptstadt-Report.de. Sein Fokus liegt auf der politischen Berichterstattung aus dem Berliner Senat und der Einordnung komplexer gesellschaftlicher Entwicklungen. Er steht für kompromisslose Unabhängigkeit, präzise Analysen und die Einhaltung höchster journalistischer Standards.

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