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Steigendes Interesse an Polizeijobs in Brandenburg

Markus S. · 27. Oktober 2026, 09:43 Uhr · 2 Min. Lesezeit · 1 Aufrufe
Steigendes Interesse an Polizeijobs in Brandenburg

Jan Redmann, der Innenminister von Brandenburg, beobachtet ein zunehmendes Interesse von Polizeibewerbern aus Nachbarländern, insbesondere aus Berlin. „Das gab es auch mal in der Vergangenheit, dass Berliner lieber in Brandenburg Polizisten werden wollten. Dieses Phänomen nimmt gerade zu“, erläuterte der CDU-Politiker gegenüber der Deutschen Presse-Agentur. Insbesondere die CDU Brandenburg, deren Landeschef Redmann ist, hat vor Kurzem festgestellt, dass die Berliner Linke viele Polizisten vergrault.

Bereits Ende September hatte Redmann auf Instagram um Nachwuchs aus Berlin und Sachsen-Anhalt geworben und gesagt: „Du kommst aus Berlin oder Sachsen-Anhalt, möchtest Polizist werden und sorgst dich gerade um die politische Zukunft in deinem Heimatland? Dann schau mal nach Brandenburg.“ Nach den Wahlen im September wurde die Linke in Berlin zur stärksten Kraft, während in Sachsen-Anhalt die AfD dominierte. Infolge dieser politischen Veränderungen gab es vermehrt Abwerbeangebote aus anderen Bundesländern.

Die CDU Brandenburg veröffentlichte kürzlich bei Instagram den Beitrag „Flucht aus der Hauptstadt: Auffällig viele Polizisten wollen weg aus Berlin.“ Dieser Beitrag bezog sich auch auf die Anschaffung von 115 neuen Streifenwagen in Brandenburg. „Während die Berliner Linke viele Polizisten vergrault, zeigen wir ihnen, wie sehr wir sie schätzen!“, hieß es in dem Post.

Die Linke hingegen fordert die Stopp der „Aufrüstung“ der Polizei in Berlin, während die Gewerkschaft der Polizei in der Hauptstadt besorgt reagiert. Konkrete Zahlen über Bewerbungen aus anderen Bundesländern nannte Redmann nicht. Interessierte Bewerber haben noch bis zum 31. Dezember Zeit, sich für eine Einstellung im April 2027 in Brandenburg zu bewerben, da das Land sein Polizeipersonal aufstocken möchte.

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Markus S.

Über den Autor

Markus S. Chefredakteur

Mit über 15 Jahren Erfahrung im Hauptstadtsjournalismus leitet Markus S. die Redaktion von Hauptstadt-Report.de. Sein Fokus liegt auf der politischen Berichterstattung aus dem Berliner Senat und der Einordnung komplexer gesellschaftlicher Entwicklungen. Er steht für kompromisslose Unabhängigkeit, präzise Analysen und die Einhaltung höchster journalistischer Standards.

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