Hauptstadt Report
Politik

Wegner fordert Gedenkort für Opfer des CSD-Anschlags in Berlin

Markus S. · 28. Juli 2026, 15:38 Uhr · 1 Min. Lesezeit · 2 Aufrufe
Wegner fordert Gedenkort für Opfer des CSD-Anschlags in Berlin

Kai Wegner, der Regierende Bürgermeister von Berlin, hat sich nach dem islamistisch motivierten Terroranschlag für die Einrichtung eines Mahnmals für die Opfer ausgesprochen. „Wir sollten überlegen, ob wir am Tatort im Tiergarten einen Gedenkort für die Opfer des Anschlags auf den CSD schaffen“, erklärte der CDU-Politiker gegenüber der Deutschen Presse-Agentur.

Er betonte jedoch, dass Gespräche mit den Betroffenen und dem CSD-Verein notwendig sind. „Darüber möchte ich aber zunächst mit den Betroffenen und dem CSD-Verein sprechen. Denn über einen Gedenkort im Tiergarten und eine mögliche Gestaltung eines solchen Mahnmals müssen wir gemeinsam entscheiden“, so Wegner weiter.

Der Bürgermeister fordert zudem, dass man sich Zeit lassen sollte, um diesen Prozess zu gestalten. „Im Vordergrund stehen jetzt die Ermittlungen und die Aufklärung der Tat, auch die Betreuung der Betroffenen,“ fügte er hinzu. Der Attentäter Abdul B. hatte am Samstagabend mit einem Kleintransporter eine Menschenmenge am Rande des Christopher Street Days in Berlin angefahren, was tragischerweise zum Tod einer Frau und zu schweren Verletzungen von 31 weiteren Personen führte.

Artikel teilen mit:

Markus S.

Über den Autor

Markus S. Chefredakteur

Mit über 15 Jahren Erfahrung im Hauptstadtsjournalismus leitet Markus S. die Redaktion von Hauptstadt-Report.de. Sein Fokus liegt auf der politischen Berichterstattung aus dem Berliner Senat und der Einordnung komplexer gesellschaftlicher Entwicklungen. Er steht für kompromisslose Unabhängigkeit, präzise Analysen und die Einhaltung höchster journalistischer Standards.

Kommentare (0)

Noch keine Kommentare. Schreiben Sie den ersten!

Kommentar schreiben