Sieger des Kindermalwettbewerbs „Berlin malt grün“ prämiiert
Ein reicher Fundus an kreativen Ideen! Am Freitag hat die Berliner Morgenpost zusammen mit verschiedenen Partnern wie der Initiative Baumentscheid, dem BUND Berlin sowie dem Landesverband Berlin der Gartenfreunde die prämierten Teilnehmer des Kindermalwettbewerbs „Berlin malt grün“ in den Räumlichkeiten von Ecosia geehrt.
Peter Schink, Chefredakteur der Berliner Morgenpost, eröffnete die Preisverleihung mit einer kurzen Analyse der eingereichten Kunstwerke, die in unterschiedlichsten Techniken wie mit Buntstiften, Wasserfarben oder als Collagen gefertigt wurden. Insgesamt wurden 175 Bilder zur Jury gebracht.
Die besten 15 Werke wurden am Freitag prämiert, und die jungen Künstler waren in Begleitung ihrer Eltern oder Großeltern anwesend. Viele der kleinen Künstler brachten ihre Originalbilder mit und stellten sie stolz den anwesenden Gästen vor.
Die Schwestern Lotte und Marlena erreichten mit ihrem Leinwandgemälde Platz elf. „Wir wollten keine Autos drauf haben, da man sich dann sicherer fühlt“, erklärte Marlena. Ihre Schwester Lotte ergänzte: „Wir haben viele Bäume gemalt, die Schatten spenden sollten, damit es nicht zu heiß ist.“ Mattea, die den neunten Platz belegt, dachte daran, das Brandenburger Tor in grünen Farben zu gestalten und stellte sich vor, dass an dessen Stelle ein Spielplatz existiert.
Besonders kreativ war auch Greta-Luise, die mit ihrem Bild den vierten Platz erreichte. In ihrem Kunstwerk ist eine Person auf einer Hängematte zu sehen, die ein Buch liest – eine Idee, die den Betrachter zum Träumen anregt.
Die Top 3 erhielten besondere Preise. Die Drittplatzierte Zora wurde mit ihrer Schulklasse zu einem Workshop mit Stadtnatur Berlin eingeladen. Ihr Bild, das den Titel „Berlin blüht“ trägt, spiegelt ihre einzigartigen Ideen wider.
Hannah, die den zweiten Platz belegte, stellte sich vor, wie es wäre, wenn auf den S- und U-Bahnen Bäume wüchsen. Ihre kreative Darstellung brachte ihr einen Klassenausflug mit Pizzaessen als Preis ein.
Der Sieger Hriday, ein achtjähriger Junge aus Pankow, kam etwas verspätet und wurde von seinen Mitschülern lautstark gefeiert. In seinem Bild sind die typischen Lastenfahrräder Berlins zu sehen, sowie ein Wasserpark, den er aus Spaß gemalt hat. „Es ist ein wahnsinnig farbenfrohes Bild mit vielen kleinen Details“, lobte Schink sein Werk. Als Hauptpreis wird Hriday während der Herbstferien als Junior Ranger mit der Stiftung Naturschutz Berlin einen Ausflug unternehmen können.
Ab der nächsten Woche wird sein Siegerbild auf digitalen Werbetafeln in Berlin zu sehen sein. Für alle, die sich eine grüne und nachhaltige Zukunft wünschen, bietet auch die digitale Ausstellung unter www.berlin-malen.de eine Auswahl der prämierten und weiteren Bilder zur Inspiration an.
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Über den Autor
Mit über 15 Jahren Erfahrung im Hauptstadtsjournalismus leitet Markus S. die Redaktion von Hauptstadt-Report.de. Sein Fokus liegt auf der politischen Berichterstattung aus dem Berliner Senat und der Einordnung komplexer gesellschaftlicher Entwicklungen. Er steht für kompromisslose Unabhängigkeit, präzise Analysen und die Einhaltung höchster journalistischer Standards.
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