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Panne der Deutschen Bahn: ICE verpasst Halt in Fulda

Markus S. · 19. Oktober 2026, 14:39 Uhr · 2 Min. Lesezeit · 10 Aufrufe
Panne der Deutschen Bahn: ICE verpasst Halt in Fulda

Am Sonntag kam es in Hessen zu einer kurvenreichen Panne mit einem voll besetzten ICE, der von Frankfurt/Main nach Berlin unterwegs war. Der Lokführer vergaß versehentlich, in Fulda zu halten, was dazu führte, dass die Passagiere nicht aussteigen konnten. Eine Schaffnerin informierte die Reisenden, dass sie den Lokführer nicht rechtzeitig über den verpassten Stopp benachrichtigen konnte, wie eine Reporterin der dpa berichtete.

Stattdessen hielt der ICE 596 in Hünfeld, einer Kleinstadt in Osthessen, die etwa 18 Kilometer von Fulda entfernt liegt. Die betroffenen Fahrgäste waren gezwungen, in Hünfeld auszusteigen und mussten mit einem Regionalzug zurück nach Fulda fahren. Zudem konnten die Reisenden der ersten Klasse nicht aus den Waggons in Hünfeld aussteigen, da der Zug zu lang für den dortigen Bahnsteig war.

Ein Sprecher der Deutschen Bahn entschuldigte sich ausdrücklich bei den Fahrgästen und verwies darauf, dass diese im Rahmen der Fahrgastrechte eine Entschädigung beantragen könnten. Ursprünglich hätte der Zug planmäßig um 16:15 Uhr in Frankfurt abfahren sollen und hätte Fulda sowie mehrere weitere Städte auf dem Weg nach Berlin ansteuern sollen. Aufgrund von Überfüllung in mehreren Wagen verzögerte sich der Start jedoch um etwa 15 Minuten.

Dies ist nicht der erste Vorfall dieser Art, da die Deutsche Bahn in der Vergangenheit bereits mehrfach wegen ausgebliebener Stopps in den Schlagzeilen war. Besonders die Stadt Wolfsburg, ebenfalls in Niedersachsen, sorgte in den letzten Jahren häufig für Aufsehen, da Züge dort oft ohne den geplanten Halt durchfuhren.

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Markus S.

Über den Autor

Markus S. Chefredakteur

Mit über 15 Jahren Erfahrung im Hauptstadtsjournalismus leitet Markus S. die Redaktion von Hauptstadt-Report.de. Sein Fokus liegt auf der politischen Berichterstattung aus dem Berliner Senat und der Einordnung komplexer gesellschaftlicher Entwicklungen. Er steht für kompromisslose Unabhängigkeit, präzise Analysen und die Einhaltung höchster journalistischer Standards.

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