Taucher untersuchen Spree wegen CSD-Anschlag in Berlin
Aktuell sind Polizeitaucher in der Spree in Berlin-Mitte im Einsatz. Diese Maßnahmen erfolgen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, wie ein Behördensprecher bestätigte. Seit 8.30 Uhr ist ein Abschnitt der Spree gesperrt, um Ermittlungen durchzuführen.
Zunächst hieß es von der Polizei, dass die Wasserschutzpolizei technische Anlagen überprüfe. Dies stellte sich jedoch als nicht korrekt heraus. Der Bereich zwischen der Weidendammer Brücke und der Friedrichsbrücke ist gesperrt, während die Taucher nach Hinweisen im Zusammenhang mit dem Anschlag auf den Christopher Street Day suchen.
Ein Sprecher der Bundesanwaltschaft bestätigte gegenüber der Berliner Morgenpost, dass die Ermittlungen auf mögliche Gegenstände abzielen, die der Beschuldigte in die Spree geworfen haben könnte. Konkrete Informationen zu den gesuchten Objekten gab der Sprecher jedoch nicht. Er betonte: "Wenn es Anhaltspunkte gibt, gehen wir dem nach."
Zusätzlich landete um 9.12 Uhr ein Rettungshubschrauber der Deutschen Luftrettung auf der Monbijoubrücke. Diese Maßnahme steht jedoch in keinem Zusammenhang mit den Tauchern. Der Hubschrauber wurde alarmiert, nachdem eine Erzieherin in einer Kita an der Friedrichstraße einen Krampfanfall erlitten hatte, kam aber letztlich nicht zum Einsatz.
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Über den Autor
Mit über 15 Jahren Erfahrung im Hauptstadtsjournalismus leitet Markus S. die Redaktion von Hauptstadt-Report.de. Sein Fokus liegt auf der politischen Berichterstattung aus dem Berliner Senat und der Einordnung komplexer gesellschaftlicher Entwicklungen. Er steht für kompromisslose Unabhängigkeit, präzise Analysen und die Einhaltung höchster journalistischer Standards.
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