Hauptstadt Report
Politik

Hitzewelle in Berlin: Wo man am besten in die Freibäder kommt

Markus S. · 30. Juli 2026, 10:45 Uhr · 2 Min. Lesezeit · 1 Aufrufe
Hitzewelle in Berlin: Wo man am besten in die Freibäder kommt

Berlin erlebt erneut hohe Temperaturen und der Sommer zeigt sich an diesem Wochenende von seiner heißesten Seite. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) prognostiziert Werte bis zu 38 Grad, was viele Menschen dazu veranlasst, in die Berliner Freibäder zu strömen. Um den Besuchern zu helfen, haben die Berliner Bäder-Betriebe die aktuelle Auslastung der Schwimmbäder in Echtzeit erfasst und auf einer Karte dargestellt.

Aktuell sind diese Bäder nur schwach besucht (Stand: Donnerstag, 12.30 Uhr): das Strandbad Wannsee und das Kombibad Seestraße. Eine mittlere Auslastung verzeichnen unter anderem das Kinderbad Marzahn, das Sommerbad am Insulaner und das Sommerbad Kreuzberg, während erhöhte Auslastungen in Bädern wie dem Kinderbad Monbijou und dem Sommerbad Neukölln festgestellt werden.

Es ist jedoch zu beachten, dass nicht alle Freibäder an der Echtzeitauslastung teilnehmen. Das Strandbad Friedrichshagen, das Strandbad Grünau, das Strandbad Halensee und einige andere sind davon ausgeschlossen. Für die Bäder, die die Auslastung erfassen, wird empfohlen, vorab online Tickets zu kaufen. Ist keine Online-Verfügbarkeit sichtbar, deutet das auf eine hohe Auslastung hin. Leuchtet die Auslastungskarte rot, ist das Bad voll und der Zugang wird nur mit einem Zeitfenster-Ticket gewährt.

Für die Eingänge der Bäder gibt es ebenfalls einige Neuerungen: Pink gekennzeichnete Expresseingänge sollen dazu beitragen, dass Ticketinhaber an besonders heißen Tagen schneller Einlass finden. Diese Maßnahmen zielen darauf ab, lange Warteschlangen zu vermeiden.

Wichtig für den Einlass ist auch die seit 2023 geltende Ausweispflicht in den Bädern, die nach mehreren Gewaltvorfällen eingeführt wurde. Einige Einrichtungen sind zudem mit Videokameras ausgestattet, um die Sicherheit zu erhöhen, was vom Berliner Datenschutzbeauftragten kritisiert wurde, jedoch vom Verwaltungsgericht zugunsten der Bäder-Betriebe bestätigt wurde.

Artikel teilen mit:

Markus S.

Über den Autor

Markus S. Chefredakteur

Mit über 15 Jahren Erfahrung im Hauptstadtsjournalismus leitet Markus S. die Redaktion von Hauptstadt-Report.de. Sein Fokus liegt auf der politischen Berichterstattung aus dem Berliner Senat und der Einordnung komplexer gesellschaftlicher Entwicklungen. Er steht für kompromisslose Unabhängigkeit, präzise Analysen und die Einhaltung höchster journalistischer Standards.

Kommentare (0)

Noch keine Kommentare. Schreiben Sie den ersten!

Kommentar schreiben