Müllverbotszone in Mitte: Initiative für sauberen Badstraßenkiez
Der Bezirk Mitte hat beschlossen, der Vermüllung im Badstraßenkiez in Wedding ein Ende zu setzen und erklärt das Gebiet zur Müllverbotszone. Diese Entscheidung wurde am Donnerstag durch eine Pressemitteilung des Bezirksamts Mitte bekanntgegeben.
Am Freitag, den 11. September, wird Bezirksbürgermeisterin Stefanie Remlinger (Bündnis 90/Die Grünen) die Müllverbotszone mit einer Aufräumaktion einweihen. Vorher wird die BSR bereits illegal abgestellten Sperrmüll und Schrottfahrräder aus dem Kiez entfernen.
Seit August sind Mitarbeiter der Parkbetreuung im Badstraßenkiez sieben Tage die Woche und über zehn Stunden täglich im Einsatz, um kleinere Verunreinigungen zu beseitigen. Außerdem wird die Parkbetreuung auch illegalen Sperrmüll melden und fungiert als Ansprechpartner für die Anwohner im Kiez. Die Zusammenarbeit mit den Bürgerinnen und Bürgern sowie den Clean-Up-Initiativen vor Ort wird ab sofort intensiviert.
Zusätzlich unterstützt ein Team der Wendepunkt gGmbH die wöchentlichen Aufräumaktionen. Die Müllverbotszone soll somit als konsequente Fortsetzung der Kampagne #Mittemachtsauber dienen, die vor einem Jahr ins Leben gerufen wurde.
Stefanie Remlinger hebt hervor: "Der Senat ruft Waffenverbotszonen aus, wir rufen eine Müllverbotszone aus. Denn Müll verschwindet nicht, wenn alle nur darauf warten, dass jemand anderes etwas tut. Deshalb gehen wir die Probleme im Badstraßenkiez an – mit mehr Präsenz, gemeinsamen Aufräumaktionen und starken Partnern vor Ort. Was hier funktioniert, soll in ganz Mitte Schule machen."
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Über den Autor
Mit über 15 Jahren Erfahrung im Hauptstadtsjournalismus leitet Markus S. die Redaktion von Hauptstadt-Report.de. Sein Fokus liegt auf der politischen Berichterstattung aus dem Berliner Senat und der Einordnung komplexer gesellschaftlicher Entwicklungen. Er steht für kompromisslose Unabhängigkeit, präzise Analysen und die Einhaltung höchster journalistischer Standards.
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