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Proteste der Gen Z in Berlin: 60 Festnahmen und 27 Verletzte bei Krawallen

Markus S. · 01. November 2026, 09:55 Uhr · 2 Min. Lesezeit · 5 Aufrufe
Proteste der Gen Z in Berlin: 60 Festnahmen und 27 Verletzte bei Krawallen

Während des Demonstrationszuges mit dem Motto "GenZ hat genug!" in Berlin kam es zu erheblichen Ausschreitungen. Die Polizei gab eine erste Bilanz bekannt: 27 Polizisten wurden leicht verletzt, blieben jedoch im Dienst. Parallel dazu wurden 60 Personen festgenommen, unter anderem wegen Körperverletzung und Verstößen gegen das Waffen- und Sprengstoffgesetz. Am Protest waren etwa 3000 Demonstranten beteiligt und die Polizei war mit 1500 Kräften im Einsatz.

Polizeisprecherin Julia Scholz beschrieb die Stimmung während des Protests als "angespannt", da es sofort zu zahlreichen Vermummungen kam. Videos auf X zeigen, wie Demonstranten eine Tram der BVG stoppten und diese während der Proteste beschmiert wurde, zudem wurden Böller in Richtung des Zuges geworfen.

Am Kudamm war die Situation hingegen ruhig. Einige Schaufenster luxuriöser Geschäfte wurden verbarrikadiert, andere waren leer geräumt und Sicherheitskräfte standen vor den Eingängen. Die Polizei forderte die ehemaligen Teilnehmer der Versammlung auf, sich von der Prenzlauer Allee zu entfernen und sich klar von gewalttätigen Personen zu distanzieren.

In der Prenzlauer Allee kam es zu weiteren Festnahmen, die von den verbliebenen Demonstranten mit Parolen und Protesten beantwortet wurden. Die Ordnungskräfte blieben in der Umgebung und überwachten die Situation. Ob es weitere Festnahmen wegen Angriffen auf Vollstreckungsbeamte gab, wird derzeit ermittelt.

In Berlin-Mitte wurden bei der Demonstration, die nicht Teil der bundesweiten Proteste war, Eier und Flaschen auf die Polizei geworfen. Die Demonstranten, unter anderem aus dem linken Spektrum und der pro-palästinensischen Szene, skandierten auf einem Baucontainer "Free, Free Palestine".

Die Polizei bestätigte, dass es während des gesamten Tages zu einem erhöhten Einsatz von Beamten in der Stadt kam, um die Sicherheit zu gewährleisten.

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Markus S.

Über den Autor

Markus S. Chefredakteur

Mit über 15 Jahren Erfahrung im Hauptstadtsjournalismus leitet Markus S. die Redaktion von Hauptstadt-Report.de. Sein Fokus liegt auf der politischen Berichterstattung aus dem Berliner Senat und der Einordnung komplexer gesellschaftlicher Entwicklungen. Er steht für kompromisslose Unabhängigkeit, präzise Analysen und die Einhaltung höchster journalistischer Standards.

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