Cyberangriff auf die Berliner Charité: Kontaktdaten gestohlen
Die Berliner Charité wurde Opfer eines Cyberangriffs, bei dem sensible Daten entwendet wurden. In einer offiziellen Mitteilung stellte die Klinik fest, dass personenbezogene Kontaktdaten von Mitarbeitenden, Studierenden sowie von externen Personen erbeutet wurden. Letztere hatten über ein Webformular Kontakt zur Charité aufgenommen, meist um Termine zu vereinbaren.
Die Klinik kündigte an, dass alle Betroffenen zeitnah informiert werden. In der Mitteilung wurde betont: „Wir bedauern, dass es zu diesem Vorfall gekommen ist.“ Die Charité versicherte, dass die Versorgung der Patienten von dem Vorfall nicht betroffen sei und dass man in engem Dialog mit den zuständigen Behörden stehe. Um die Situation zu klären, wurden bereits alle notwendigen Maßnahmen ergriffen.
Ein Sprecher der Charité erklärte, dass der Zugang, über den die Hacker eindrangen, schnell identifiziert und geschlossen wurde. Die Ursachen des Angriffs sind nun analysiert, und die Sicherheitsvorkehrungen wurden verstärkt. Zudem wird betont, dass der Hackerangriff nicht im Zusammenhang mit einer globalen Sicherheitslücke steht, die letzte Woche dazu führte, dass die Webseite der Charité vorübergehend offline genommen wurde.
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Über den Autor
Mit über 15 Jahren Erfahrung im Hauptstadtsjournalismus leitet Markus S. die Redaktion von Hauptstadt-Report.de. Sein Fokus liegt auf der politischen Berichterstattung aus dem Berliner Senat und der Einordnung komplexer gesellschaftlicher Entwicklungen. Er steht für kompromisslose Unabhängigkeit, präzise Analysen und die Einhaltung höchster journalistischer Standards.
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