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Erfrischung und Feiern bei „Rave the Planet“: Polizei fetziert mit Wasserwerfer

Markus S. · 15. August 2026, 15:14 Uhr · 2 Min. Lesezeit · 9 Aufrufe
Erfrischung und Feiern bei „Rave the Planet“: Polizei fetziert mit Wasserwerfer

Am Samstag, während des „Rave the Planet“ in Berlin, kamen Wasserwerfer der Polizei zum Einsatz, um den Feiernden bei heißen 33 Grad eine erfrischende Abkühlung zu bieten. Die Polizei rief zuvor die Menschen auf, Abstand zu halten, bevor der Countdown für die erste Erfrischung an der Yitzhak-Rabin-Straße begann, der von Jubelrufen der Menge begleitet wurde.

Insgesamt waren 1500 Polizisten im Einsatz, um für Sicherheit zu sorgen und die Feierlichkeiten im Rahmen der Technoparade zu beaufsichtigen. Die Polizei warnte jedoch auch vor Taschendiebstählen, die in Menschenmengen häufig vorkommen. Man riet den Festivalbesuchern, ihre Wertsachen nah am Körper zu tragen, um dem Diebstahl vorzubeugen.

Für diejenigen, die unsicher waren, gab es am Großen Stern einen Präventionsstand der Polizei, wo Beamte Informationen zu Taschendiebstahl sowie Drogen- und Alkoholprävention bereitstellten.

Die Musik wurde von Matthias Roeingh alias Dr. Motte gespielt, während internationale Besucher zwischen dem Brandenburger Tor und dem Großen Stern zusammenkamen, um zu tanzen. Anders aus Dänemark und Sandy aus Schweden sind seit vier Jahren ein Paar und freuen sich jedes Jahr auf das Event. Anders, 47, bemerkte, dass die frühere Loveparade für ihn unvergesslich war, während sie beide „Rave the Planet“ als „ok“ bezeichneten.

Parallel zur Technoparade fand eine kleinere Gegendemo statt, in der Polizeibeamte jedoch von der Lautstärke der beiden Veranstaltungen beeindruckt waren. Diese Gegendemo wurde abgesperrt, um mögliche Sicherheitsbedenken zu adressieren.

Außerdem waren zwei Bahnhöfe, Brandenburger Tor und Bundestag, während des Events geschlossen, und die Besucher wurden gebeten, andere nahegelegene Bahnhöfe zu nutzen. Trotz der Einschränkungen war die Stimmung unter den Teilnehmenden ausgelassen.

Sandra und Vanessa, die zum ersten Mal an „Rave the Planet“ teilnahmen, fanden sich in bunten Outfits wieder und waren begeistert von der ausgelassenen Atmosphäre. Auch Florian, ein Teilnehmer aus Österreich, reflektierte über seine Erfahrungen von 1998 und war beeindruckt von der Atmosphäre, die den Spirit der damaligen Zeit noch lebendig hielt.

Die Aktion der Polizei, die Wasserwerfer zur Kühlung der feiernden Menschen einsetzten, wurde sehr positiv aufgenommen, und es sorgte für zusätzliche Freude beim Feiern. Das Event wurde somit nicht nur als eine Veranstaltung der Musik, sondern auch als eine Erfahrung des Gemeinschaftsgefühls und des sicheren Feierns wahrgenommen.

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Markus S.

Über den Autor

Markus S. Chefredakteur

Mit über 15 Jahren Erfahrung im Hauptstadtsjournalismus leitet Markus S. die Redaktion von Hauptstadt-Report.de. Sein Fokus liegt auf der politischen Berichterstattung aus dem Berliner Senat und der Einordnung komplexer gesellschaftlicher Entwicklungen. Er steht für kompromisslose Unabhängigkeit, präzise Analysen und die Einhaltung höchster journalistischer Standards.

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