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Wachstum Berlins schwindet – Brandenburg profitiert stark

Markus S. · 28. Juli 2026, 14:31 Uhr · 2 Min. Lesezeit · 2 Aufrufe
Wachstum Berlins schwindet – Brandenburg profitiert stark

Berlin bleibt zwar eine Stadt im Wachstum, doch die Anziehungskraft scheint nachzulassen: Der Zuzug neuer Einwohner hat deutlich an Schwung verloren. Im vergangenen Jahr zogen zwar wieder mehr Menschen in die Hauptstadt als sie verließen, der Netto-Zuwachs fiel jedoch merklich geringer aus als noch im Jahr 2024. Laut dem Amts für Statistik Berlin-Brandenburg betrug der Netto-Zugang fast 20.000 Personen, was einen Rückgang von rund 27 Prozent im Vergleich zum Vorjahr bedeutet.

Insgesamt wurden in Berlin etwa 177.000 Zuzüge und rund 157.000 Fortzüge dokumentiert. Besonders auffällig ist, dass Brandenburg von diesem Trend profitiert. Immer mehr Berliner entscheiden sich für einen Umzug nach Brandenburg. Rund 57.000 Deutsche und 120.000 Ausländer zogen nach Berlin, während etwa 78.000 Deutsche und 80.000 Ausländer die Stadt verließen. Dies führt zu einem Wanderungsverlust von über 20.000 deutschen Staatsbürgern, wie ein Sprecher der Behörde erläuterte.

Brandenburg, als direkter Nachbar von Berlin, hat besonders von der Abwanderung aus der Bundeshauptstadt profitiert. Ungefähr 31.000 Menschen zogen von Berlin nach Brandenburg, während fast 19.000 Bürger in die entgegengesetzte Richtung gingen. Auch Brandenburg verzeichnete im vergangenen Jahr insgesamt einen Wanderungsgewinn. Im Jahr 2025 meldete die Region rund 82.000 Zuzüge und etwa 66.000 Fortzüge. Der Netto-Zuwachs belief sich damit auf 16.000 Menschen und war etwas geringer als der Anstieg von fast 23.000 Personen im Jahr 2024. Laut Statistikern ist dieser Rückgang auf eine Abnahme der Zuzüge und einen Anstieg der Fortzüge zurückzuführen.

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Markus S.

Über den Autor

Markus S. Chefredakteur

Mit über 15 Jahren Erfahrung im Hauptstadtsjournalismus leitet Markus S. die Redaktion von Hauptstadt-Report.de. Sein Fokus liegt auf der politischen Berichterstattung aus dem Berliner Senat und der Einordnung komplexer gesellschaftlicher Entwicklungen. Er steht für kompromisslose Unabhängigkeit, präzise Analysen und die Einhaltung höchster journalistischer Standards.

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