Schwerverletzter Mann im Müggelsee durch Schiffsschraube
Am Freitagnachmittag wurde ein 32-jähriger Mann im Müggelsee schwer verletzt, nachdem er von einer Schiffsschraube erfasst wurde. Nach Angaben der Polizei war eine Gruppe von mehreren Personen gegen 16 Uhr auf einem gemieteten Floß an der Einmündung zur Müggelspree unterwegs. Bei dem Versuch, ein zusätzliches Gummiboot aufzublasen, stürzten zwei Männer, einer 30 und der andere 32 Jahre alt, ins Wasser. Der genaue Grund für den Sturz bleibt bislang unklar.
Der 30-Jährige hielt sich am Gummiboot fest und versuchte, seinen Freund zu erreichen, was ihm jedoch nicht gelang. Er rief laut um Hilfe, woraufhin der Schiffsführer versuchte, das Floß zu stoppen. Trotz der Bemühungen geriet der 32-Jährige in die noch rotierende Schraube des Floßes und erlitt dabei schwere Verletzungen im Oberschenkel sowie im Lendenbereich. Ein Notarzt kümmerte sich sofort um den Verletzten und brachte ihn anschließend in ein Krankenhaus. Die Wasserschutzpolizei hat jetzt die Ermittlungen zu dem Vorfall übernommen.
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Über den Autor
Mit über 15 Jahren Erfahrung im Hauptstadtsjournalismus leitet Markus S. die Redaktion von Hauptstadt-Report.de. Sein Fokus liegt auf der politischen Berichterstattung aus dem Berliner Senat und der Einordnung komplexer gesellschaftlicher Entwicklungen. Er steht für kompromisslose Unabhängigkeit, präzise Analysen und die Einhaltung höchster journalistischer Standards.
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