Berliner Freibäder platzen aus allen Nähten bei Hitzewelle
In Berlin stehen die Temperaturen in den kommenden Tagen vor einer unglaublichen Sommerhitze, mit Werten von bis zu 37 Grad am Samstag. Die Menschen suchen deshalb nach Abkühlung in den Freibädern der Stadt. Um die Besuchersituation im Blick zu behalten, bieten die Berliner Bäder-Betriebe eine Echtzeitauslastung der Anlagen an, die auf einer Karte einsehbar ist.
Aktuell ist die Auslastung in den Freibädern wie folgt: Geringe Auslastung besteht im Sommerbad Staaken-West, Strandbad Wannsee und Kinderbad Marzahn. Eine mittlere Auslastung finden Besucher im Sommerbad Olympiastadion, Sommerbad Wilmersdorf, Sommerbad am Insulaner, Sommerbad Mariendorf, Sommerbad Wuhlheide, Sommerbad Kreuzberg, Sommerbad Humboldthain, Sommerbad Seestraße und Sommerbad Pankow. Eine erhöhte Auslastung verzeichnet das Sommerbad Neukölln und das Sommerbad Gropiusstadt. Voll sind hingegen das Kinderbad Monbijou.
Einige Freibäder, darunter das Strandbad Friedrichshagen und das Strandbad Lübars, erfassen jedoch keine Echtzeitauslastung. Angesichts der Hitzewelle wird den Badegästen geraten, online Tickets im Voraus zu erwerben. Ist der Online-Verkauf nicht verfügbar, bedeutet dies in der Regel, dass die Bäder bereits ausgelastet sind. Eine rot markierte Auslastung auf der Karte zeigt an, dass das Bad voll ist und nur Gäste mit einem gebuchten Zeitfenster-Ticket Einlass erhalten.
Zudem wurden neben den regulären Eingängen neue Expresseingänge gekennzeichnet, die den Badegästen bei hohem Besucheraufkommen einen schnelleren Zugang ermöglichen sollen. Wichtig ist, dass seit 2023 aufgrund von Vorfällen in einigen Bädern eine Ausweispflicht gilt. In einigen Einrichtungen, wie in den Sommerbädern in Kreuzberg und Neukölln, wurden auch Überwachungskameras installiert, was vom Berliner Datenschutzbeauftragten kritisiert wird. Das Berliner Verwaltungsgericht hat jedoch zugunsten der Bäder-Betriebe entschieden.
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Über den Autor
Mit über 15 Jahren Erfahrung im Hauptstadtsjournalismus leitet Markus S. die Redaktion von Hauptstadt-Report.de. Sein Fokus liegt auf der politischen Berichterstattung aus dem Berliner Senat und der Einordnung komplexer gesellschaftlicher Entwicklungen. Er steht für kompromisslose Unabhängigkeit, präzise Analysen und die Einhaltung höchster journalistischer Standards.
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