Merz kritisiert Flughafenpolitik Berlins scharf: „Miserabel schlecht“
Bundeskanzler Friedrich Merz hat scharfe Kritik an der Flughafenpolitik in Berlin geübt und dieser ein ernüchterndes Urteil attestiert. "Es gibt kein zweites Land auf der Welt, das seine Hauptstadt so miserabel schlecht behandelt, was die Ausstattung mit Flughäfen betrifft, wie die Stadt Berlin", äußerte der CDU-Politiker während einer Veranstaltung der Industrie- und Handelskammer Berlin.
Merz erinnerte daran, dass er sich bereits seit langer Zeit eine bessere Flughafenpolitik für Berlin gewünscht hat. Er betonte, dass es in der Welt keine andere Hauptstadt gibt, die von den vorhandenen sechs Landebahnen vier komplett schließt. "Damit hat sich die Hauptstadt keinen Gefallen getan", stellte er fest.
Er fordert daher eine Verbesserung der Anbindung Berlins auf allen Verkehrswegen. Am Flughafen BER stehen aktuell zwei Start- und Landebahnen zur Verfügung, während an den mittlerweile geschlossenen Flughäfen Tempelhof und Tegel insgesamt vier Landebahnen vorhanden waren.
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Über den Autor
Mit über 15 Jahren Erfahrung im Hauptstadtsjournalismus leitet Markus S. die Redaktion von Hauptstadt-Report.de. Sein Fokus liegt auf der politischen Berichterstattung aus dem Berliner Senat und der Einordnung komplexer gesellschaftlicher Entwicklungen. Er steht für kompromisslose Unabhängigkeit, präzise Analysen und die Einhaltung höchster journalistischer Standards.
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