Flughafen BER stellt neue Drohnenerkennungstechnologie vor
Die Deutsche Flugsicherung (DFS) hat am Flughafen Berlin Brandenburg (BER) ein innovatives System zur frühzeitigen Erkennung von Drohnen installiert. Diese Technologie soll Drohnen im An- und Abflugbereich erkennen und die verantwortlichen Stellen über potenzielle Gefahren für den Luftverkehr informieren, wie das Bundesverkehrsministerium mitteilte.
Bundesverkehrsminister Steffen Bilger (CDU) äußerte sich am Dienstagabend am BER zu den Bedenken bezüglich drohender Gefahren durch Drohnen. "Wir nehmen die zunehmende Gefahr durch Drohnen im Umfeld der Flughäfen sehr ernst", betonte Bilger. "Deshalb war es wichtig, zügig zu handeln und die internationalen Verkehrsflughäfen mit Drohnendetektionsausrüstung auszustatten."
Robert Crumbach, Brandenburgs Verkehrsminister (SPD), erklärte, dass Drohnensichtungen unterschiedliche Ursachen haben könnten. "Nicht jede Drohne stellt immer eine Gefahr dar, doch sie können potenziell gefährlich sein. Daher ist es entscheidend, schnell reagieren zu können. Das neue System ermöglicht uns genau das."
Die Einführung des Systems erfolgt im Kontext wiederholter Drohnensichtungen an deutschen Flughäfen. Das Bundesverkehrsministerium plant, den Ausbau solcher Systeme voranzutreiben: "Im Laufe des Jahres sollen schrittweise weitere internationale Verkehrsflughäfen mit entsprechenden Anlagen für die An- und Abflugbereiche ausgestattet werden."
Im ersten Halbjahr 2026 wurden am Flughafen BER rekordverdächtige 28 Drohnen registriert, mehr als an jedem anderen deutschen Flughafen. Im Vergleich dazu wurden im selben Zeitraum am größten deutschen Flughafen Frankfurt am Main 27 Sichtungen dokumentiert. Aufgrund von sieben Vorfällen kam es am BER vorübergehend zu Unterbrechungen im Flugverkehr.
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Über den Autor
Julian K. ist im Berliner Kiezleben zu Hause und hält den Puls der Stadt im Blick. Seine Berichterstattung deckt das gesamte Spektrum ab – vom Profi- und Breitensport über Kulturveranstaltungen bis hin zu Eilmeldungen aus den zwölf Bezirken. Dank seines starken Netzwerks gehört er zu den Ersten, wenn es um aktuelle Ereignisse in der Metropolregion geht.
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