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Versteigerung an der Friedrichstraße: Quartier 206 im Angebot

Markus S. · 03. September 2026, 14:15 Uhr · 2 Min. Lesezeit · 5 Aufrufe
Versteigerung an der Friedrichstraße: Quartier 206 im Angebot

Das Quartier 206 an der Friedrichstraße soll für mindestens 130,9 Millionen Euro versteigert werden. Dies geht aus einer Mitteilung des Amtsgerichts Mitte hervor, das den nächsten Versteigerungstermin für den 18. September um 10 Uhr festgelegt hat.

Laut der Bekanntmachung kann ein Zuschlag für die Immobilie nur erteilt werden, wenn mindestens 70 Prozent des Verkehrswertes geboten werden. Dieser wurde vom Gericht auf 187 Millionen Euro festgelegt.

Die letzte Versteigerung im April war gescheitert. Damals lag das höchste Gebot bei lediglich 40 Millionen Euro. Das Amtsgericht Mitte wies den Zuschlag an die höchste bietende Partei zurück, da dieses Gebot die Grenze von 50 Prozent des Verkehrswertes nicht erreichte. Diese Regelung bleibt auch für den kommenden Auktionstermin in Kraft.

Das Quartier 206 ist Teil der Friedrichstadt-Passage und liegt zwischen der ehemaligen Galeries Lafayette und dem Bürogebäude Quartier 205. Einst war es ein bedeutender Einkaufspunkt, doch mittlerweile stehen große Teile des Gebäudes seit Jahren leer.

Das zur Versteigerung stehende Gebäude umfasst eine mehrstöckige Einkaufspassage mit verschiedenen Ladeneinheiten, Büro- und Praxisflächen sowie insgesamt elf Wohnungen. In dem Exposé wird der Bauzustand als durchschnittlich bis ausreichend beschrieben, wobei erhebliche Maßnahmen notwendig sind, um die Nutzung aufrechtzuerhalten.

Unter anderem gibt es 8.100 Quadratmeter Einzelhandelsfläche sowie etwa 15.100 Quadratmeter Büro- und Praxisflächen. In den zwei Etagen der Tiefgarage sind zudem 262 Parkplätze vorhanden. Das Gebäude wurde 1996 errichtet und die Versteigerung findet im Amtsgericht Mitte in der Littenstraße 12-17 statt (Saal 0208/0209).

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Markus S.

Über den Autor

Markus S. Chefredakteur

Mit über 15 Jahren Erfahrung im Hauptstadtsjournalismus leitet Markus S. die Redaktion von Hauptstadt-Report.de. Sein Fokus liegt auf der politischen Berichterstattung aus dem Berliner Senat und der Einordnung komplexer gesellschaftlicher Entwicklungen. Er steht für kompromisslose Unabhängigkeit, präzise Analysen und die Einhaltung höchster journalistischer Standards.

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