Potsdam stellt wichtige Online-Angebote nach Sperre wieder ein
Die Landeshauptstadt Potsdam hat bestimmte Online-Dienste am Montag vorübergehend deaktiviert, nachdem ein IT-Sicherheitsproblem bekannt wurde. Diese Dienste sind mittlerweile wieder zugänglich, wie die Stadt bekanntgab. Die Maßnahme beruhte auf einer globalen Sicherheitslücke in einem IT-Programm.
In einer offiziellen Mitteilung erklärte die Stadt: „Nach umfangreicher Überprüfung gehen wir derzeit davon aus, dass keine Daten abgeflossen sind. Auch sonst konnten keine Auffälligkeiten festgestellt werden.“
Zu den zeitweise nicht erreichbaren Dienstleistungen zählten unter anderem die Terminverwaltung, die Einwohner-Meldeabfrage, Kfz-Dienste, Gewerbeanmeldungen, das Kita-Portal sowie das Geo-Portal. Ebenso waren einige spezifische Webseiten, wie die der Volkshochschule, betroffen.
Es wurde schnell berichtet, dass die Sicherheitslücke des Herstellers erfolgreich behoben werden konnte. Im Kontext von Cyberangriffen ist zu beachten, dass im August ein solcher Vorfall die Berliner Verwaltung getroffen hatte, bei dem eine Hacker-Gruppe das Land erpresste und 30 Bitcoins forderte – das entspricht etwa zwei Millionen Euro.
Der Senat weigerte sich zu zahlen, woraufhin die Cyberkriminellen mindestens 1,2 Millionen Datensätze nach Ablauf ihrer Frist im Darknet veröffentlichten, einem schwer zugänglichen Teil des Internets.
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Über den Autor
Julian K. ist im Berliner Kiezleben zu Hause und hält den Puls der Stadt im Blick. Seine Berichterstattung deckt das gesamte Spektrum ab – vom Profi- und Breitensport über Kulturveranstaltungen bis hin zu Eilmeldungen aus den zwölf Bezirken. Dank seines starken Netzwerks gehört er zu den Ersten, wenn es um aktuelle Ereignisse in der Metropolregion geht.
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