Schock am Potsdamer Platz: Mann fällt 15 Meter in Schacht
Am Sonntagabend kam es am Potsdamer Platz in Berlin-Mitte zu einem schweren Unfall, als ein Mann in einen Fahrstuhlschacht stürzte und dabei lebensgefährliche Verletzungen erlitt. Laut Feuerwehrangaben fiel der Mann 15 Meter in die Tiefe. Der Vorfall ereignete sich in einem Bürogebäude nahe der Kerb Food Hall.
Ein Kollege des Verletzten entdeckte ihn und verständigte umgehend den Rettungsdienst. Der Verunglückte arbeitete in diesem Bürogebäude, doch die Gründe für seinen Sturz sind bisher ungeklärt.
Die Feuerwehr war mit 42 Einsatzkräften vor Ort und sicherte die Aufzugkabine, um einen Zugang zur verletzten Person im vierten Untergeschoss zu schaffen. Nach einer ersten medizinischen Versorgung wurde der Mann schließlich über einen Lastenaufzug ins Freie gebracht. Dort wurde er von einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus transportiert.
Die für den Einsatz alarmierten Höhenretter mussten nicht eingreifen. Während der Rettungsaktion wurden die Ben-Gurion-Straße sowie die Kreuzung zur Potsdamer Straße komplett gesperrt. Die Polizei hat die Ermittlungen zu den Umständen des Sturzes aufgenommen.
- Panne der Deutschen Bahn: ICE verpasst Halt in Fulda
- S-Bahn Berlin: Signalstörungen behoben, Weiterhin Verzögerungen
Über den Autor
Julian K. ist im Berliner Kiezleben zu Hause und hält den Puls der Stadt im Blick. Seine Berichterstattung deckt das gesamte Spektrum ab – vom Profi- und Breitensport über Kulturveranstaltungen bis hin zu Eilmeldungen aus den zwölf Bezirken. Dank seines starken Netzwerks gehört er zu den Ersten, wenn es um aktuelle Ereignisse in der Metropolregion geht.
Kommentare (0)
Noch keine Kommentare. Schreiben Sie den ersten!