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RE1-Strecke weiterhin gesperrt – Busse übernehmen

Markus S. · 05. August 2026, 11:36 Uhr · 2 Min. Lesezeit · 1 Aufrufe
RE1-Strecke weiterhin gesperrt – Busse übernehmen

Seit Freitag, dem 24. Juli, bleibt die RE1-Strecke zwischen dem Berlin-Ostbahnhof und Frankfurt (Oder) aufgrund von Bauarbeiten der Deutschen Bahn gesperrt. Diese Sperrung soll am 15. August enden, jedoch gibt es bei bestimmten Projekten Verzögerungen.

Ein betroffener Bahnhof ist Berkenbrück, wo ab dem 15. August wieder Züge nach Berlin halten sollen. In Richtung Frankfurt (Oder) wird jedoch der Schienenersatzverkehr voraussichtlich bis zum 29. November aufrechterhalten, wie die Deutsche Bahn bekanntgab. Es wird geprüft, ob sich die Bautätigkeiten möglicherweise beschleunigen lassen.

Positiv zu vermerken ist hingegen, dass der neue Bahnhof Fangschleuse planmäßig am 15. August in Betrieb genommen werden soll. Zunächst werden dort die RE1-Züge nach Frankfurt (Oder) halten; ab dem 24. August sollen auch die Halte in Richtung Berlin beginnen. Die Verzögerungen sind auf umfassende Bauarbeiten an der Strecke zurückzuführen. Dabei werden die Bahnsteige in Berkenbrück, Jacobsdorf und Pillgram auf 220 Meter verlängert, um zukünftigen achtteiligen Zuggarnituren mit mehr Sitzplätzen die Halte zu ermöglichen. Des Weiteren werden Weichenanlagen an den Bahnhöfen erneuert.

Während der Sperrung ist ein Ersatzverkehr mit Bussen eingerichtet, der zwischen den betroffenen Bahnhöfen verkehrt. Einige Busse bedienen alle Stationen der Strecke, während andere als Expressbusse kleinere Orte auslassen und teilweise die Autobahn nutzen. Reisende müssen sich dennoch auf längere Fahrzeiten einstellen.

Die RE1-Zuglinie zwischen Magdeburg und Frankfurt (Oder) stellt sich als großes Sorgenkind der Odeg dar. Bis April dieses Jahres fielen bereits 13 Prozent der Verbindungen aufgrund von Baustellen aus, so Lars Gehrke, Geschäftsführer der Odeg. Häufig verweist die Odeg auf Schwierigkeiten bei der Baustellenplanung durch die Deutsche Bahn.

Zu Beginn der Sperrung betonte der Verkehrsminister von Brandenburg, Robert Crumbach (SPD), die Notwendigkeit, die gesetzten Fristen einzuhalten. „Es ist mir wichtig, dass die angekündigten rund drei Wochen eingehalten werden, und dass ODEG sowie die Deutsche Bahn die Reisenden gut über Fahrplanänderungen und Ersatzverkehre informieren“, erklärte er. "Das werde ich genau beobachten."

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Markus S.

Über den Autor

Markus S. Chefredakteur

Mit über 15 Jahren Erfahrung im Hauptstadtsjournalismus leitet Markus S. die Redaktion von Hauptstadt-Report.de. Sein Fokus liegt auf der politischen Berichterstattung aus dem Berliner Senat und der Einordnung komplexer gesellschaftlicher Entwicklungen. Er steht für kompromisslose Unabhängigkeit, präzise Analysen und die Einhaltung höchster journalistischer Standards.

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