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Real-O-Mat Berlin 2026: Wie transparent sind Wahlversprechen?

Markus S. · 09. September 2026, 10:11 Uhr · 2 Min. Lesezeit · 2 Aufrufe
Real-O-Mat Berlin 2026: Wie transparent sind Wahlversprechen?

Am 20. September findet die Wahl zum neuen Abgeordnetenhaus in Berlin statt. Insbesondere für viele Erstwähler stellt sich die Frage, welcher Partei sie ihre Stimmen anvertrauen sollen. Hier könnte der Real-O-Mat, ein neues Online-Tool der gemeinnützigen Plattform „FragDenStaat“, eine entscheidende Hilfestellung bieten.

Im Gegensatz zum Wahl-O-Mat konzentriert sich der Real-O-Mat nicht auf die Wahlversprechen oder Aussagen der Parteien. Stattdessen analysiert er das Abstimmungsverhalten der aktuellen Fraktionen und Abgeordneten. Auf diese Weise können Wähler überprüfen, wie die in der letzten Legislaturperiode vertretenen Parteien ihre früheren Versprechen eingehalten haben.

Das Tool befragt zu insgesamt 14 politischen Forderungen, die zwar nur einen Teil der aktuellen Themen in Berlin abdecken, sich jedoch mit Fragen beschäftigen, die intensiv diskutiert wurden. Zu den behandelten Bereichen zählen unter anderem Wohnen, Demokratie und Institutionen, innere Sicherheit sowie Migration. Zu jeder Position stehen drei Antwortmöglichkeiten zur Verfügung: Ja, finde ich auch – Nein, reicht mir nicht aus – Nein, geht mir zu weit. Wähler haben die Möglichkeit, ihre wichtigsten Antworten doppelt zu gewichten.

Nach den Antworten zeigt der Real-O-Mat die Ergebnisse an und ermöglicht den Vergleich mit dem Abstimmungsverhalten der jeweiligen Partei. Zudem sind die Begründungen der Fraktionen zu ihren Positionen einsehbar. Dieser Real-O-Mat bezieht sich ausschließlich auf Parteipositionen von relevanten Parteien im Berliner Abgeordnetenhaus: CDU, SPD, Bündnis90/Die Grünen, Die Linke und die AfD. Fraktionslose Abgeordnete werden nicht berücksichtigt.

Das Online-Tool wurde von „FragDenStaat“ in Zusammenarbeit mit einem externen Forschungs- und Analyseteam entwickelt. Die Plattform versteht sich als zentrale Anlaufstelle für Informationsfreiheit in Deutschland.

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Markus S.

Über den Autor

Markus S. Chefredakteur

Mit über 15 Jahren Erfahrung im Hauptstadtsjournalismus leitet Markus S. die Redaktion von Hauptstadt-Report.de. Sein Fokus liegt auf der politischen Berichterstattung aus dem Berliner Senat und der Einordnung komplexer gesellschaftlicher Entwicklungen. Er steht für kompromisslose Unabhängigkeit, präzise Analysen und die Einhaltung höchster journalistischer Standards.

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