Drogenrazzia in Berlin und Brandenburg: 14 Festnahmen und 25 Kilo Kokain sichergestellt
Bei einer groß angelegten Razzia gegen eine vermeintliche Drogenbande in Berlin und Brandenburg wurden am Donnerstag 14 Männer festgenommen und dabei 25 Kilogramm Kokain sichergestellt. Die Polizei und Staatsanwaltschaft bestätigten, dass dadurch mehr Verdächtige gefasst wurden als zunächst angenommen. Ein Richter wird am Freitag entscheiden, ob die Männer im Alter zwischen 25 und 42 Jahren in Untersuchungshaft genommen werden. Sie sollen einer Gruppe angehören, die mindestens 20 Mitglieder hat und seit Ende 2024 im Fokus der Polizei steht.
Die Durchsuchungen fanden in nahezu 30 Wohnungen und Geschäftsräumen statt. In Blankenfelde-Mahlow im Bundesland Brandenburg wurden zwei Objekte überprüft, während die meisten Durchsuchungen innerhalb Berlins stattfanden. Insbesondere in Friedrichshain-Kreuzberg durchsuchten die Einsatzkräfte zwölf Räumlichkeiten. Zusätzlich wurden weitere Maßnahmen in den Bezirken Tempelhof-Schöneberg, Neukölln, Mitte, Pankow und Lichtenberg durchgeführt.
Neben dem großen Kokain-Fund wurden laut Staatsanwaltschaft auch etwa 3,5 Kilogramm des synthetischen Drogenwirkstoffs Ketamin, mehr als zwei Kilogramm Amphetamine sowie jeweils rund 500 Gramm Heroin und Crystal meth entdeckt. Außerdem kamen etwa 100.000 Euro Bargeld sowie Waffen, Macheten und Messer zum Vorschein.
- Gesobau beruhigt: Legionellen im Märkischen Viertel nicht gefährlich
- Berliner Linke fordert Emde zum Mandatsverzicht auf
Über den Autor
Mit über 15 Jahren Erfahrung im Hauptstadtsjournalismus leitet Markus S. die Redaktion von Hauptstadt-Report.de. Sein Fokus liegt auf der politischen Berichterstattung aus dem Berliner Senat und der Einordnung komplexer gesellschaftlicher Entwicklungen. Er steht für kompromisslose Unabhängigkeit, präzise Analysen und die Einhaltung höchster journalistischer Standards.
Kommentare (0)
Noch keine Kommentare. Schreiben Sie den ersten!