Tödlicher Unfall am S-Bahnhof Bornholmer Straße: Auto stürzt von Brücke
Am S-Bahnhof Bornholmer Straße ereignete sich ein tragischer Unfall, als ein Fahrzeug von der Bösebrücke auf die S-Bahn-Gleise stürzte. Der Vorfall geschah in der Nacht und führte am Samstagmorgen zu erheblichen Beeinträchtigungen für Pendler in Prenzlauer Berg und Gesundbrunnen. Die S-Bahn-Verbindungen waren zunächst unterbrochen, was zu Unannehmlichkeiten und längeren Reisezeiten führte.
Laut einer Polizeimeldung starb der Fahrer des Fahrzeugs trotz sofortiger Wiederbelebungsversuche noch am Unfallort. Der genaue Hergang des Unfalls ist derzeit noch unklar, allerdings verlor der Fahrer gegen drei Uhr in der Nacht die Kontrolle über seinen Wagen, stieß mit zwei Pollern zusammen und prallte gegen das Geländer der Bösebrücke. Von dort fiel das Auto in die Gleise darunter. Das Geländer blieb intakt, während der Fahrer im Wrack eingeschlossen war und von den Einsatzkräften der Feuerwehr befreit werden musste.
Die Polizei hat den Unfallort abgesperrt und das Verkehrsunfallkommando untersucht die Überreste des Fahrzeugs und nahm Messungen vor. Bislang ist das Todesopfer noch nicht identifiziert, weshalb die Angehörigen noch nicht informiert werden konnten. Aufgrund des Unfalls wurde die Bornholmer Straße zwischen Jülicher Straße und Malmöer Straße gesperrt. Der Verkehr der S-Bahn sowie der Straßenbahnen war unterbrochen, und die Feuerwehr musste den Fahrstrom abstellen.
Am späten Abend konnte die Bahn jedoch vermelden, dass die Züge der Linien S1 und S25 wieder unterwegs seien. Der Tram-Verkehr über die Brücke nahm bereits am Vormittag wieder seinen Dienst auf, die Haltestelle Bornholmer Straße wird jedoch weiterhin von den Linien M13 und 50 nicht angefahren, wie die BVG mitteilte.
- Berliner Wiesn-Gast bricht sich beim Armdrücken den Arm
- Tragischer Brand im Pflegeheim in Berlin-Kreuzberg: Ein Toter und 27 Verletzte
Über den Autor
Julian K. ist im Berliner Kiezleben zu Hause und hält den Puls der Stadt im Blick. Seine Berichterstattung deckt das gesamte Spektrum ab – vom Profi- und Breitensport über Kulturveranstaltungen bis hin zu Eilmeldungen aus den zwölf Bezirken. Dank seines starken Netzwerks gehört er zu den Ersten, wenn es um aktuelle Ereignisse in der Metropolregion geht.
Kommentare (0)
Noch keine Kommentare. Schreiben Sie den ersten!