Mietendeckel: Krach zeigt sich optimistisch für Berlin
Der SPD-Spitzenkandidat Steffen Krach (47) ist zuversichtlich, dass der von ihm geforderte Mietendeckel für Berlin in naher Zukunft eingeführt wird. "Markus Söder und Friedrich Merz werden feststellen, dass das Mietproblem auch in vielen anderen Bundesländern gravierend ist. Auch in München ist dies ein Thema," äußerte Krach im ZDF-Morgenmagazin.
Er fügte hinzu, dass die Situation in Nordrhein-Westfalen ähnlich ist: "Auch Herr Hendrik Wüst wird erkennen müssen, dass er hier ein Problem hat." Krach setzt sich im Wahlkampf seit mehreren Monaten für einen Mietendeckel in Berlin ein. Um eine solche Regelung auf Länderebene zu realisieren, ist jedoch die Zustimmung des Bundes notwendig.
Krach hofft, dass Bayerns Ministerpräsident Söder (CSU) sowie Wüst (CDU) bald den Druck auf die Bundes-CDU erhöhen, um Bewegung in die Diskussion zu bringen. Am Sonntag, dem 20. September, steht in Berlin die Wahl eines neuen Abgeordnetenhauses an. Aktuellen Umfragen zufolge befindet sich die SPD momentan auf dem fünften Platz, hinter den Linken, der CDU, der AfD und den Grünen.
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Über den Autor
Mit über 15 Jahren Erfahrung im Hauptstadtsjournalismus leitet Markus S. die Redaktion von Hauptstadt-Report.de. Sein Fokus liegt auf der politischen Berichterstattung aus dem Berliner Senat und der Einordnung komplexer gesellschaftlicher Entwicklungen. Er steht für kompromisslose Unabhängigkeit, präzise Analysen und die Einhaltung höchster journalistischer Standards.
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