Demonstration in Berlin: Zehntausende stehen für Zusammenhalt ein
Seit Samstagmittag versammeln sich in Berlin zehntausende Menschen, um für gesellschaftlichen Zusammenhalt und gegen Rechtsextremismus zu demonstrieren. Sie ziehen in sieben Bereichen der Stadt zum Roten Rathaus, wo am Nachmittag gegen 16 Uhr die Abschlusskundgebung stattfindet.
Drei Demozüge haben sich zuvor auf der Straße Unter den Linden vereinigt. Darunter die Demonstration von Gewerkschaften und Wohlfahrtsverbänden, die sich für „soziale Teilhabe für alle“ einsetzt. Auch verschiedene Initiativen gegen Rechts sind vertreten, sowie die „glänzende Demonstration“ von Die Vielen, einem Bündnis von Kulturschaffenden.
Die Veranstalter rechnen mit über 30.000 Teilnehmenden. Die Initiativen gegen Rechts forderten u. a. ein Verfahren zur Verbotsantrag gegen die AfD. „Bundesrat, mach uns einen Prüfantrag“, skandierten die Teilnehmer. Auf Plakaten waren Slogans wie „Menschenrechte statt rechte Menschen“ zu lesen. Zudem wurden Regenbogenflaggen geschwenkt. Die Kulturschaffenden präsentierten ihre Demo unter dem Motto „Die Kultur bleibt frei“ und forderten mit ihren gold-silbernen Fahnen und bunten Plakaten Demokratie sowie Menschenrechte. Die Demonstrationszüge setzen ihren Weg zum Roten Rathaus fort.
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Über den Autor
Mit über 15 Jahren Erfahrung im Hauptstadtsjournalismus leitet Markus S. die Redaktion von Hauptstadt-Report.de. Sein Fokus liegt auf der politischen Berichterstattung aus dem Berliner Senat und der Einordnung komplexer gesellschaftlicher Entwicklungen. Er steht für kompromisslose Unabhängigkeit, präzise Analysen und die Einhaltung höchster journalistischer Standards.
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