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Tornado verwüstet Fürstenwalde bei Berlin – „Horror pur“

Markus S. · 20. August 2026, 09:54 Uhr · 2 Min. Lesezeit · 3 Aufrufe
Tornado verwüstet Fürstenwalde bei Berlin – „Horror pur“

Am Mittwochnachmittag fegte ein Tornado durch Fürstenwalde, etwa 50 Kilometer entfernt von Berlin. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) bestätigte auf Anfrage, dass es sich unzweifelhaft um einen Tornado handelte. Bilder zeigen zahlreiche umgestürzte Bäume, während ein Baumstamm sogar durch das Dach eines Wohnhauses gebrochen ist.

Die Feuerwehr und Polizei waren bis in die Nacht im Einsatz, um die Situation zu bewältigen. Zum Zeitpunkt des Tornados, der gegen 17:15 Uhr wütete, konnten noch keine genauen Aussagen über die Stärke getroffen werden, da weiterführende Untersuchungen ausstehen. Erste Schadensbilder deuten aber darauf hin, dass die Intensität mindestens mit IF1 auf der Internationalen Fujita-Skala klassifiziert werden kann, was Windgeschwindigkeiten bis zu 150 Kilometern pro Stunde entspricht.

Ein Sprecher des Lagezentrums in Potsdam berichtete von Schäden, darunter Autos, die von umgestürzten Bäumen getroffen wurden. So wurde ein fahrendes Fahrzeug von einem Baum erfasst, die Insassen erlitten leichte Verletzungen und konnten ambulant behandelt werden. In sozialen Medien wie Facebook und TikTok kursieren mehrere Videos, die den verheerenden Sturm dokumentieren, darunter Aufnahmen von abgerissenen Dachziegeln.

Eine Augenzeugin schilderte ihre Erfahrungen im RBB: „Auf einmal kam so eine richtige Wolke an und dann habe ich gedacht: Oh, hier landet irgendwo ein Hubschrauber. Das ging so rasend schnell. Alles flog hier umher.“ Sie suchte in ihrem Haus Schutz und schloss die Fenster, und beschrieb die Erfahrung als „Horror pur“.

Tornados sind in Deutschland vergleichsweise selten, treten jedoch seit einigen Jahren vermehrt auf, was teilweise dem Klimawandel zugeschrieben wird. Im vergangenen Jahr wurden in Deutschland 46 Tornados dokumentiert. Laut dem DWD ist ein Tornado eine „Luftsäule mit Bodenkontakt, die um eine mehr oder weniger senkrecht orientierte Achse rotiert und sich unter einer cumuliformen Wolke befindet.

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Markus S.

Über den Autor

Markus S. Chefredakteur

Mit über 15 Jahren Erfahrung im Hauptstadtsjournalismus leitet Markus S. die Redaktion von Hauptstadt-Report.de. Sein Fokus liegt auf der politischen Berichterstattung aus dem Berliner Senat und der Einordnung komplexer gesellschaftlicher Entwicklungen. Er steht für kompromisslose Unabhängigkeit, präzise Analysen und die Einhaltung höchster journalistischer Standards.

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