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Verwirrung um Picknick-Verbot bei Karls Erlebnisdorf

Markus S. · 31. Juli 2026, 08:03 Uhr · 2 Min. Lesezeit · 1 Aufrufe
Verwirrung um Picknick-Verbot bei Karls Erlebnisdorf

Die Karls Erlebnis-Dörfer gehören zu den beliebtesten Zielen für Familienausflüge. Ein Tag voller Freude und Spaß wartet auf die Besucher. Doch wer sich jetzt auf der Website von einigen Standorten umschaut, trifft auf eine überraschende Regelung: Ein Verbotsschild erregt die Gemüter. Darauf abgebildet ist ein durchgestrichener Picknickkorb, der mit Lebensmitteln überfüllt ist. Die Aufschrift besagt: „Mitgebrachte Snacks? Nur für Ameisen erlaubt.“ Weiter steht: „Wir bitten euch herzlich: Lasst Essen und Trinken zu Hause. Unsere Erdbeer-Köche, Waffel-Bäcker und Limo-Zauberer freuen sich auf euch!“. Dies geschieht auch, wenn die Homepage des Geländes in Elstal aufgerufen wird.

Die Frage, ob das Mitbringen eigener Snacks nun wirklich verboten ist, wurde von Robert Dahl, dem Chef von Karls, in einem Interview mit dem Portal „Ruhr24“ aufgegriffen. Er stellte klar: „Verbote sind bei Karls eigentlich verboten.“ Familien dürfen selbstverständlich für ihre kleinen Kinder Snacks wie eine Reiswaffel, einen Apfel oder eine Wasserflasche mitbringen. Diese Regelung gelte ebenso für Personen mit Allergien oder besonderen Ernährungsbedürfnissen. Zudem betont er, dass es am Eingang keine Kontrollen geben werde.

Der Hintergrund des Verbotsschilds sei ein anderer. Der Eintritt zu Karls ist kostenfrei und viele Attraktionen werden ebenfalls ohne zusätzliche Gebühren angeboten. „Wir wünschen uns im Gegenzug ein kleines bisschen Fairness“, erklärte Dahl weiter. Es wäre schön, wenn Besucher während ihres Tages im Erlebnis-Dorf auch die Gelegenheit nutzen, dort einen Kaffee, Pommes oder eine Mahlzeit zu erwerben. Das Ziel der Regelung ist es, große Picknicks mit Kühltaschen und umfassender Verpflegung zu vermeiden. Gleichzeitig hebt Dahl hervor, dass keine „Verbotskultur mit Taschenkontrollen“ entstehen soll. Weiter kündigte er an, den Hinweis auf der Website zu überarbeiten, um die Regelung klarer zu kommunizieren.

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Markus S.

Über den Autor

Markus S. Chefredakteur

Mit über 15 Jahren Erfahrung im Hauptstadtsjournalismus leitet Markus S. die Redaktion von Hauptstadt-Report.de. Sein Fokus liegt auf der politischen Berichterstattung aus dem Berliner Senat und der Einordnung komplexer gesellschaftlicher Entwicklungen. Er steht für kompromisslose Unabhängigkeit, präzise Analysen und die Einhaltung höchster journalistischer Standards.

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