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Breite Unterstützung für Berlins Olympia-Bewerbung

Julian K. · 16. September 2026, 13:33 Uhr · 3 Min. Lesezeit · 4 Aufrufe
Breite Unterstützung für Berlins Olympia-Bewerbung

Eine Woche vor der Entscheidung des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) zur Bewerbung für die Olympischen und Paralympischen Spiele in den Jahren 2036, 2040 oder 2044 haben 132 Organisationen die "Berliner Erklärung" unterzeichnet. Diese Gruppe umfasst Unternehmen, Institutionen, Verbände, Vereine, Einzelhändler sowie soziale Einrichtungen und kleinere Initiativen, was die breite Unterstützung der Idee in der Stadt verdeutlicht, betont der Olympia-Beauftragte Kaweh Niroomand.

"Ob großes Unternehmen, Sportverein, soziale Einrichtung oder kleiner Berliner Betrieb: Sie alle stehen für diese Stadt und gestalten sie jeden Tag mit", erklärte Niroomand. In der Erklärung wird angemerkt, dass die Bewerbung als ein zukunftsweisendes Projekt für die Stadt und das Land betrachtet wird. Es wird darauf hingewiesen, dass die Bewerbung mehr als nur die Ausrichtung eines internationalen Sportereignisses darstellen soll. Sie soll auch einen nachhaltigen Beitrag zur Entwicklung Berlins leisten und den Bürgern langfristig zugutekommen.

Unter den Unterstützern sind prominente Namen wie Hertha BSC, Union Berlin, Alba Berlin, die BR Volleys, Füchse Berlin, die Eisbären, die BSR, BVG, die Charité, die Berliner Philharmoniker sowie verschiedene Wirtschaftsverbände wie IHK und VBKI, Kaufland, die Jüdische Gemeinde und der Sozialträger Volkssolidarität. Auch lokale Unternehmer wie der Gastronomiebetrieb Klemke aus Charlottenburg und der Parkettlegemeister August Wilhelm Rudolph aus Mariendorf haben ihre Unterschrift beigefügt.

Die Unterzeichner beschreiben Berlin als eine Stadt der Freiheit, Demokratie, Vielfalt und Zusammenhalt. Zudem sehen sie Berlin als Sportmetropole, Wissenschaftsstandort und Kulturzentrum mit Menschen aus aller Welt. Die Bewerbung wird als Möglichkeit angesehen, Zusammenhalt zu fördern und bestehende Sportstätten zu sanieren und zu nutzen. Die Olympischen und Paralympischen Spiele sollen dabei als Einheit betrachtet werden, wobei Barrierefreiheit, Teilhabe und Chancengleichheit zentrale Aspekte der Bewerbung sind. Auch der Vereins-, Schul- und Breitensport sollen von der Bewerbung profitieren.

Kurz bevor die Entscheidung des DOSB ansteht, hat München bereits die Zusage für zwei Großveranstaltungen erhalten. Berlin, das sich zusammen mit Brandenburg, Sachsen und Mecklenburg-Vorpommern bewirbt, steht im Wettbewerb mit Köln, der Region Rhein-Ruhr und München. Der größte Mitbewerber dürfte München sein, das kürzlich die Ausrichtung der Leichtathletik-Weltmeisterschaft 2031 sowie das Champions-League-Finale 2028 zugesprochen bekommen hat.

Gegner der Bewerbung, organisiert im Bündnis "NOlympia", sammeln in Berlin aktuell Stimmen für ein Volksbegehren. Sie argumentieren, dass die Bewerbung und Durchführung der Spiele erhebliche Ressourcen der Stadt in den Bereichen Finanzen, Umwelt und Kultur binden würden, die für andere dringende Herausforderungen benötigt werden.

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Julian K.

Über den Autor

Julian K. Redakteur für Sport, Kultur & Lokales

Julian K. ist im Berliner Kiezleben zu Hause und hält den Puls der Stadt im Blick. Seine Berichterstattung deckt das gesamte Spektrum ab – vom Profi- und Breitensport über Kulturveranstaltungen bis hin zu Eilmeldungen aus den zwölf Bezirken. Dank seines starken Netzwerks gehört er zu den Ersten, wenn es um aktuelle Ereignisse in der Metropolregion geht.

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