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Evers: AfD steht im Widerspruch zu Berlins Werten

Markus S. · 08. September 2026, 08:48 Uhr · 2 Min. Lesezeit · 1 Aufrufe
Evers: AfD steht im Widerspruch zu Berlins Werten

Stefan Evers, der Spitzenkandidat der CDU in Berlin, hat nach der Wahl in Sachsen-Anhalt deutlich Position gegen eine Kooperation mit der AfD bezogen. In einem Interview äußerte Evers: „Die AfD steht so ziemlich für alles, was Berlin nicht ausmacht.“ Er definierte Berlin als eine Stadt, die für Weltoffenheit, Internationalität und kulturellen Zusammenhalt stehe.

Evers warf der AfD vor, diese Werte zu untergraben. „Die AfD will genau das zerstören. Und deswegen werde ich auch mit allem, was ich kann, und allem, was wir haben, dafür einstehen, dass es niemals eine Zusammenarbeit mit dieser AfD gibt“, so Evers in einem Interview, das am Montagabend veröffentlicht wurde. In seiner Sichtweise sei eine Zusammenarbeit in der CDU daher ausgeschlossen.

Die AfD konnte bei der Wahl in Sachsen-Anhalt die größte Stimmenanzahl erreichen. In Berlin steht jedoch die Wahl eines neuen Abgeordnetenhauses am 20. September an, und aktuelle Umfragen deuten auf ein spannendes Rennen hin, in dem die CDU, Linke, Grüne und AfD eng beieinanderliegen.

Evers betonte weiter, dass die AfD die gängige Praxis der Kompromissfindung und die Zusammenarbeit über Parteigrenzen hinweg ablehne. Dies führe dazu, dass sie sich nicht nur gegen einzelne Parteien, sondern gegen die Demokratie, die in Berlin gelebt wird, richte.

Im Rahmen des bevorstehenden Wahlkampfs erhält Evers Unterstützung von Bundeskanzler Olaf Scholz. Unter dem Motto „Extremisten von der Macht fernhalten. Lösungen aus der Mitte“ planen Evers und Merz am 17. September um 17 Uhr eine Veranstaltung im Konrad-Adenauer-Haus, um die Position der CDU gegenüber der AfD sowie der Linken zu verdeutlichen.

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Markus S.

Über den Autor

Markus S. Chefredakteur

Mit über 15 Jahren Erfahrung im Hauptstadtsjournalismus leitet Markus S. die Redaktion von Hauptstadt-Report.de. Sein Fokus liegt auf der politischen Berichterstattung aus dem Berliner Senat und der Einordnung komplexer gesellschaftlicher Entwicklungen. Er steht für kompromisslose Unabhängigkeit, präzise Analysen und die Einhaltung höchster journalistischer Standards.

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