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Dreijähriges Gedenken an das Hamas-Attentat in Berlin

Julian K. · 07. Oktober 2026, 05:05 Uhr · 2 Min. Lesezeit · 14 Aufrufe
Dreijähriges Gedenken an das Hamas-Attentat in Berlin

Heute ist ein Tag des Gedenkens. Vor genau drei Jahren, am 7. Oktober 2023, brachten Terroristen der Hamas und anderer Gruppen aus dem Gazastreifen einen verheerenden Angriff auf Israel, der rund 1200 Menschenleben forderte, überwiegend unter Zivilisten. Bei diesem furchtbaren Vorfall wurden unter anderem das Nova-Musikfestival und mehrere Kibbuzim attackiert, während etwa 250 Personen als Geiseln nach Gaza verschleppt wurden. Dieser Tag markiert die tragischste Episode für die jüdische Gemeinschaft seit dem Holocaust.

In Berlin spielt dieses Datum am heutigen Mittwoch eine zentrale Rolle. Um 15 Uhr findet auf dem Bebelplatz die Hauptgedenkveranstaltung mit dem Motto "Nie vergessen. Niemals schweigen" statt. Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) wird dort eine Ansprache halten. Auch die Präsidentin des Abgeordnetenhauses, Cornelia Seibeld, und der israelische Botschafter Ron Prosor werden das Wort ergreifen. Noga Friedman, deren Mann am 7. Oktober 2023 durch die Hamas getötet wurde, wird ihre persönliche Erzählung vortragen.

Zusätzlich ist für 18 Uhr ein interreligiöser Gedenkgottesdienst in der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche am Breitscheidplatz geplant. Bischof Christian Stäblein, Erzbischof Heiner Koch und Rabbiner Andreas Nachama werden dort sprechen. Am Pariser Platz wird ebenfalls eine ganztägige Gedenkveranstaltung stattfinden, organisiert von der Deutsch-Israelischen Gesellschaft Berlin-Brandenburg.

Die letzten drei Jahre waren von Demonstrationen geprägt, die oft israelkritische und bedauerlicherweise auch antisemitische Untertöne aufwiesen. Die Berliner Polizei hat angekündigt, eine Versammlung mit dem Titel "Down with Colonialism", an der etwa 150 Personen teilnehmen werden und die von Schlesischem Tor über Kreuzberg nach Neukölln führt, besonders zu beobachten. Die Werbung für diese Versammlung, welche ein Bulldozer-Motiv verwendet (eine Anspielung auf die beim Angriff eingesetzten Planierraupen), hat zu umfangreicher öffentlicher Kritik geführt.

Es handelt sich um einen außerordentlich schmerzlichen Tag, der in den kommenden Berichten auf morgenpost.de weiterhin thematisiert wird.

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Julian K.

Über den Autor

Julian K. Redakteur für Sport, Kultur & Lokales

Julian K. ist im Berliner Kiezleben zu Hause und hält den Puls der Stadt im Blick. Seine Berichterstattung deckt das gesamte Spektrum ab – vom Profi- und Breitensport über Kulturveranstaltungen bis hin zu Eilmeldungen aus den zwölf Bezirken. Dank seines starken Netzwerks gehört er zu den Ersten, wenn es um aktuelle Ereignisse in der Metropolregion geht.

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