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Berliner Behörden nach Hackerangriff weiterhin offline

Markus S. · 21. August 2026, 09:29 Uhr · 2 Min. Lesezeit · 1 Aufrufe
Berliner Behörden nach Hackerangriff weiterhin offline

Einige Tage nach dem Entdecken eines Hackerangriffs auf das Berliner Landesnetz am 14. August sind die betroffenen Behörden weiterhin offline. Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen sowie die Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Umwelt und Klimaschutz haben aktuell keine Schätzung, wann sie ihre Dienste wieder vollumfänglich anbieten können.

Die Auswirkungen des Angriffs sind weitreichend, da ganze Bereiche, die mit diesen Senatsverwaltungen verbunden sind, betroffen sind. Eine erhebliche Folge ist, dass die Auszahlung des Wohngelds an über 50.000 berechtigte Haushalte in Berlin derzeit nicht möglich ist. Ein Sprecher der Senatsbauverwaltung betonte: "Für uns hat es die höchste Priorität, dafür eine Lösung zu finden."

Zusätzlich zu den Zahlungsschwierigkeiten im Bereich Wohngeld sind auch die Leistungen für "Bildung und Teilhabe" betroffen, die zahlreiche Unterstützungsangebote für Kinder und Jugendliche beinhalten, unter anderem die Kostenübernahme für Schul- und Kita-Ausflüge.

Einige Bezirksämter haben zudem Informationen über weitere Einschränkungen bereitgestellt. Der Zugriff auf Grundstücksdaten ist momentan nicht möglich, und Anträge für Halteverbote im Rahmen von Umzügen oder für die Aufstellung von Gerüsten können nicht bearbeitet werden. Ebenso sind digitale Anträge für das Fällen von Bäumen derzeit nicht realisierbar. Die Behörden bleiben trotz der Probleme arbeitsfähig, können aber nicht auf ihre gewohnten digitalen Ressourcen zugreifen.

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Markus S.

Über den Autor

Markus S. Chefredakteur

Mit über 15 Jahren Erfahrung im Hauptstadtsjournalismus leitet Markus S. die Redaktion von Hauptstadt-Report.de. Sein Fokus liegt auf der politischen Berichterstattung aus dem Berliner Senat und der Einordnung komplexer gesellschaftlicher Entwicklungen. Er steht für kompromisslose Unabhängigkeit, präzise Analysen und die Einhaltung höchster journalistischer Standards.

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