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Berlins Anziehungskraft schwindet: Befragungsergebnisse zeigen

Markus S. · 21. August 2026, 06:27 Uhr · 2 Min. Lesezeit · 1 Aufrufe
Berlins Anziehungskraft schwindet: Befragungsergebnisse zeigen

Laut einer Umfrage hat Berlin für viele Deutsche an Anziehungskraft verloren. Nur noch 31 Prozent der Befragten stimmen zu, dass die Stadt eine faszinierende Metropole sei, während 36 Prozent der Meinung sind, Berlin habe keine Ausstrahlung. Diese Ergebnisse stammen aus einer Umfrage des Instituts für Demoskopie Allensbach, die für die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ durchgeführt wurde.

Die Umfrage fand zwischen dem 1. und 13. August statt und befragte 1.039 Personen. Vor zwei Jahrzehnten war das Bild von Berlin noch positiver: Im Jahr 2007 gaben 66 Prozent an, die Hauptstadt sei faszinierend, während nur 14 Prozent die Stadt als wenig anziehend empfanden. Dies zeigt, dass der bekannte Spruch des ehemaligen Regierenden Bürgermeisters Klaus Wowereit, Berlin sei "arm, aber sexy", nicht nur durch wirtschaftliche Fakten, sondern auch durch Umfragen belegt war.

Allerdings stimmt das mittlerweile nicht mehr, da viele Menschen in den letzten Jahren nach Berlin gezogen sind, was zu explodierenden Mieten und einer bedrängten Clubszene geführt hat. Der neue Spruch lautet eher: „Arm, sexy und reich".

Bei der Frage, welche Städte in Deutschland attraktiv sind, belegt Berlin mit 34 Prozent den dritten Platz. Hamburg und München liegen mit 48 beziehungsweise 47 Prozent deutlich vorne. Auf die Frage, in welcher Stadt man auf keinen Fall leben möchte, wird Berlin von 46 Prozent der Befragten genannt und ist somit nur von Frankfurt übertroffen.

Positiv ist, dass die Hauptstadt bei der Frage nach der bevorzugten Wohnstadt mit 13 Prozent immerhin den dritten Platz hinter München (24 Prozent) und Hamburg (23 Prozent) erreicht.

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Markus S.

Über den Autor

Markus S. Chefredakteur

Mit über 15 Jahren Erfahrung im Hauptstadtsjournalismus leitet Markus S. die Redaktion von Hauptstadt-Report.de. Sein Fokus liegt auf der politischen Berichterstattung aus dem Berliner Senat und der Einordnung komplexer gesellschaftlicher Entwicklungen. Er steht für kompromisslose Unabhängigkeit, präzise Analysen und die Einhaltung höchster journalistischer Standards.

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