BR Volleys starten mit Vorsicht in den Ligacup – Schott mahnt zur Achtsamkeit
Der Saisonauftakt beim Ligacup sorgt bei den BR Volleys für steigende Erwartungen. Kapitän Ruben Schott äußerte: „Eine gewisse Vorspannung ist da. Wenn wir in Hildesheim aufschlagen, wird sich das Gefühl sicher noch verstärken.” Am Freitag, um 16:00 Uhr, beginnt der Titelverteidiger gegen die Netzhoppers KW das Turnier, das sich über drei Tage erstreckt.
Für die Mannschaft, die die deutsche Meisterschaft hält, stellt dieses Turnier eine wichtige Standortbestimmung dar. „Man muss sich wirklich mit den besten Teams der Liga messen. So sieht man sofort, wo jede Mannschaft aktuell steht”, erklärte Schott. Es sei jedoch nicht angebracht, das Eröffnungsturnier zu überbewerten. „Letztes Jahr haben wir den Ligacup souverän gewonnen, sind dann aber gleich danach ins Straucheln geraten”, fügte der 32-Jährige hinzu.
Die BR Volleys könnten einen Erfolg gut gebrauchen, da die Vorbereitung suboptimal verlief. Es dauerte lange, bis der gesamte Kader versammelt war, und von den sieben Testspielen konnte lediglich das letzte gewonnen werden. Besonders beim Aufschlag gab es Probleme. „Das Verhältnis zwischen Aufschlagdruck und Fehlern stimmt noch überhaupt nicht. Es gibt viel zu viele Fehler bei zu wenig Druck”, analysierte Schott.
Dennoch bleibt der Kapitän optimistisch, dass diese Schwierigkeiten schnell behoben werden können. „Jeder kann an sich arbeiten. Dafür braucht es keine besondere Abstimmung.” Das bevorstehende Spiel gegen die Netzhoppers soll dazu dienen, den nächsten Entwicklungsschritt zu machen. Es sei jedoch kein Spaziergang zu erwarten, da Schott anmerkte: „Sie haben wieder ein vielversprechendes Team. Zudem handelt es sich um ein kleines Derby, weshalb sie besonders motiviert gegen uns antreten.”
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Über den Autor
Elena T. betreut die Ressorts Politik und Wirtschaft mit einem besonderen Blick für regionale Zusammenhänge. Ob Infrastrukturprojekte im Umland, die Berliner Start-up-Szene oder Entscheidungen in den Bezirksämtern: Sie recherchiert direkt vor Ort, hinterfragt Entscheidungen kritisch und bereitet komplexe Sachverhalte verständlich für die Leserschaft auf.
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