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Berlins BIM ohne Leitung nach Tod von Birgit Möhring

Markus S. · 17. August 2026, 12:48 Uhr · 2 Min. Lesezeit · 1 Aufrufe
Berlins BIM ohne Leitung nach Tod von Birgit Möhring

Berlin hat einen schweren Verlust erlitten: Birgit Möhring, die Geschäftsführerin der Berliner Immobilienmanagement GmbH (BIM), ist unerwartet am Ende der vergangenen Woche gestorben. Entsprechende Informationen wurden von der Morgenpost aus dem Aufsichtsrat und der BIM bestätigt. Möhring war seit 2015 in der Führungsposition des landeseigenen Immobilien- und Baudienstleisters tätig und arbeitete bereits seit 2003 im Unternehmen.

Durch ihren plötzlichen Tod steht die BIM nun vor der Herausforderung, kurz vor den Berliner Wahlen ohne Geschäftsführer auszukommen. Gerade vor einem guten Monat hatte der Aufsichtsrat einstimmig dem technischen Geschäftsführer Matthias Hardinghaus, der im Jahr 2024 eingestellt worden war, die Zusammenarbeit gekündigt. Die Gründe für diese Entscheidung waren Unzufriedenheit mit seiner Arbeit und Schwierigkeiten in der Zusammenarbeit mit der mittlerweile verstorbenen Möhring aufgrund ihrer Krankheit.

Der Tod von Möhring ist bereits der zweite Trauerfall, den die Mitarbeiter der BIM in kurzer Zeit erleben müssen. Im August 2023 war Sven Lemiss, ihr Co-Geschäftsführer, während eines Kajakausflugs auf der Dahme in Köpenick nicht zurückgekehrt. Eine Obduktion ergab, dass Lemiss nicht ertrunken war, sondern wahrscheinlich einen medizinischen Notfall erlitten hatte.

Bis auf Weiteres wird die Führung der BIM von den Prokuristen der zweiten Führungsebene übernommen. Der Aufsichtsrat hat angekündigt, bald zu einer Sondersitzung zu kommen, um über die vakanten Positionen an der Unternehmensspitze zu beraten.

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Markus S.

Über den Autor

Markus S. Chefredakteur

Mit über 15 Jahren Erfahrung im Hauptstadtsjournalismus leitet Markus S. die Redaktion von Hauptstadt-Report.de. Sein Fokus liegt auf der politischen Berichterstattung aus dem Berliner Senat und der Einordnung komplexer gesellschaftlicher Entwicklungen. Er steht für kompromisslose Unabhängigkeit, präzise Analysen und die Einhaltung höchster journalistischer Standards.

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