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Polizei untersucht rassistische Vorfälle nach AfD-Demo in Frankfurt

Markus S. · 21. Oktober 2026, 12:16 Uhr · 1 Min. Lesezeit · 1 Aufrufe
Polizei untersucht rassistische Vorfälle nach AfD-Demo in Frankfurt

Nach einer von der AfD organisierten Demo in Frankfurt (Oder) prüft die Polizei drei rassistische Vorfälle. Laut einem Polizeisprecher wird insbesondere eine Rede des Brandenburger AfD-Fraktionsvorsitzenden Hans-Christoph Berndt auf fragwürdige Äußerungen hin untersucht, in der er sich herabwürdigend über Ausländer geäußert haben soll.

Die als "Kundgebung gegen Migrantengewalt" bezeichnete Veranstaltung zog am Dienstagabend etwa 500 Teilnehmer an. Zudem überprüft die Polizei die Äußerungen einer fünfköpfigen Gruppe am Rand der Demonstration, die skandiert haben soll: "Deutschland den Deutschen" und "Ausländer raus". Ob diese Gruppe Teil der eigentlichen Demonstration war, wird derzeit ermittelt.

Ein weiterer Vorfall betrifft einen Mann, der auf der Kundgebung den sogenannten Hitlergruß gezeigt haben soll. Die Polizei hat in allen Fällen von sich aus Ermittlungen aufgenommen.

Das Thema Jugendgewalt beschäftigt aktuell mehrere Städte in Brandenburg. Der Hintergrund für die Proteste war ein Übergriff auf einen Schüler, der kürzlich in Frankfurt (Oder) von etwa zehn Jugendlichen erfolgte. Die AfD nutzte den Migrationshintergrund einiger der unter Beschuss stehenden Täter als Anstoß für die Demonstration.

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Markus S.

Über den Autor

Markus S. Chefredakteur

Mit über 15 Jahren Erfahrung im Hauptstadtsjournalismus leitet Markus S. die Redaktion von Hauptstadt-Report.de. Sein Fokus liegt auf der politischen Berichterstattung aus dem Berliner Senat und der Einordnung komplexer gesellschaftlicher Entwicklungen. Er steht für kompromisslose Unabhängigkeit, präzise Analysen und die Einhaltung höchster journalistischer Standards.

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