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Linke in Berlin: Clan-Kontakte und die Reaktionen der GdP

Julian K. · 29. September 2026, 08:03 Uhr · 2 Min. Lesezeit · 5 Aufrufe
Linke in Berlin: Clan-Kontakte und die Reaktionen der GdP

Die Verbindungen zwischen dem Remmo-Clan und der Linken in Berlin stehen im Zentrum der Diskussionen, insbesondere nach dem deutlichen Wahlsieg von Elif Eralp und ihrer Partei. Eine Kontroverse entstand, als Clan-Chef Issa Remmo auf der Wahlparty der Linken in Neukölln gesichtet wurde. Ein Bericht des "Tagesspiegel" legt nahe, dass Remmo nicht der einzige Clan-Angehörige war, der die Veranstaltung besuchte; auch zwei Social-Media-Aktivisten des Barbakh-Clans sollen anwesend gewesen sein.

Einer der Barbakh-Aktivisten interviewte den Spitzenkandidaten der Linken in Neukölln, Ahmed Abed. Mit 32 Prozent der Stimmen konnte die Linke in dem Bezirk ihr Ergebnis im Vergleich zur vorherigen Wahl verdoppeln. Abed hat das Ziel, mit Unterstützung von SPD und Grünen Bezirksbürgermeister zu werden, ist jedoch nicht unumstritten. So bezeichnete er beispielsweise den Bürgermeister der israelischen Partnerstadt Bat Yam, Tzvika Brot, im vergangenen Oktober als „Völkermörder“.

Nach dem Wahlsieg sprach Abed vor der Kamera des Social-Media-Aktivisten und erklärte: „Wir wollen, dass die Menschen ‚Freiheit für Palästina‘ rufen können – ohne Probleme zu bekommen.“ Laut Tobias Schulze, dem Fraktionsvorsitzenden der Berliner Linken, prüft die Partei den Vorfall aktuell intern, wobei er betont, dass es sich um eine öffentliche Veranstaltung handelte, die ohne Türkontrollen stattfand.

Der Barbakh-Clan ist ursprünglich aus Gaza und zahlreiche Mitglieder sind nach dem Angriff der Hamas 2023 aus Israel nach Deutschland, insbesondere nach Berlin-Neukölln, geflohen. Informationen zufolge gilt die Familie als aktiv bei den pro-palästinensischen Demonstrationen in Berlin, und Ermittler haben ihren Namen in mehreren polizeilichen Berichten.

Stephan Weh, der Landeschef der Berliner Gewerkschaft der Polizei (GdP), äußerte sich kritisch zu den Kontakten der Linken zu Clanmitgliedern. Er bezeichnete die Situation als ernst und warf der Partei vor, die Öffentlichkeit für dumm verkaufen zu wollen. „Die Meldungen über weitere Kontakte zu Kriminellen und Terrorunterstützern reißen nicht ab“, sagte Weh und verwies auf die problematischen Verhaltensweisen einiger Clanmitglieder während antisemitischer Demos.

Er wies darauf hin, dass Mitglieder des Barbakh-Clans mehrfach als Rädelsführer bei schweren Gewaltausbrüchen in Erscheinung traten und offen antisemitische Parolen propagierten.

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Julian K.

Über den Autor

Julian K. Redakteur für Sport, Kultur & Lokales

Julian K. ist im Berliner Kiezleben zu Hause und hält den Puls der Stadt im Blick. Seine Berichterstattung deckt das gesamte Spektrum ab – vom Profi- und Breitensport über Kulturveranstaltungen bis hin zu Eilmeldungen aus den zwölf Bezirken. Dank seines starken Netzwerks gehört er zu den Ersten, wenn es um aktuelle Ereignisse in der Metropolregion geht.

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