Angriffe auf Politiker an Wahlständen in Berlin: Staatsschutz ermittelt
In Berlin haben zwei Politiker während ihrer Wahlkampfaktionen an verschiedenen Orten Angriffe erlebt. Laut Angaben der Polizei kam es am Dienstagmittag zu dem ersten Vorfall an einem Informationsstand der AfD in Neukölln.
Der Vorfall ereignete sich gegen 14 Uhr auf dem Gehweg in der Nähe des U-Bahnhofs Johannisthaler Chaussee. Ein Mann betrieb zunächst eine verbale Attacke gegen einen 40-jährigen Politiker. Im weiteren Verlauf nahm er einen Aufsteller des Infostands und ließ ihn einige Meter entfernt zu Boden fallen. Außerdem wurde berichtet, dass der Angreifer den Politiker schubste und ihn mehrfach lautstark anschrie, bevor er in unbekannte Richtung floh.
Der zweite Vorfall fand an einem Wahlstand der CDU in Tempelhof-Schöneberg statt, wo ein bislang unbekannter Mann gegen 16.50 Uhr auf den Stand zusteuerte, der sich an der Kreuzung Hauptstraße und Akazienstraße befand. Er warf zwei Mobiltelefone in die Richtung der anwesenden Personen, wobei eine 44-jährige Frau am rechten Bein getroffen wurde. Nach dem Vorfall flüchtete der Angreifer. Die verletzte Frau klagte über Schmerzen am Schienbein, lehnte jedoch eine ärztliche Untersuchung laut Polizei ab.
Beide Vorfälle werden nun von der Polizei untersucht, die Ermittlungen zum Sachverhalt laufen.
- Berlin-Wahl 2026: So wird der Bezirksbürgermeister gewählt
- Die Bezirksverordnetenversammlung: Wichtige Rolle der BVV in Berlin
Über den Autor
Mit über 15 Jahren Erfahrung im Hauptstadtsjournalismus leitet Markus S. die Redaktion von Hauptstadt-Report.de. Sein Fokus liegt auf der politischen Berichterstattung aus dem Berliner Senat und der Einordnung komplexer gesellschaftlicher Entwicklungen. Er steht für kompromisslose Unabhängigkeit, präzise Analysen und die Einhaltung höchster journalistischer Standards.
Kommentare (0)
Noch keine Kommentare. Schreiben Sie den ersten!