Regierung verstärkt Schutzmaßnahmen nach Schäden an Regenbogenbank
Die Regenbogenbank am Gedenkort für die Opfer des islamistischen Terroranschlags auf den Christopher Street Day (CSD) im Berliner Tiergarten ist erneut Opfer von Vandalismus geworden. In der Nacht wurden sieben Latten von der Bank entfernt, wie die Polizei berichtete. Zuvor hatte der rbb über den Vorfall informiert. Aktuell gibt es jedoch keine Hinweise auf die Täter, was ebenfalls für vergangene Vorfälle gilt.
Die Bank war erst am Freitag nach einem ähnlichen Vorfall repariert worden, bei dem ein Latte demontiert und zwei weitere Latten beschädigt worden waren. Nach Aussagen einer Polizeisprecherin wurde die Bank am Tag nach dem Entdecken der Schäden umgehend instand gesetzt und auch die neuen Beschädigungen sollen bald behoben werden.
Auf Anfrage der Berliner Morgenpost erklärte die Polizei, dass der Gedenkort nach solchen Vorfällen intensiver überwacht werde. „Die Einsatzkräfte des zuständigen Abschnitts 28 werden fortlaufend für die Thematik sensibilisiert“, so eine Sprecherin. „Der Gedenkort anlässlich des Anschlags auf den Berliner CSD ist fest in ihre tägliche Streifentätigkeit integriert: Sie legen dort Haltepunkte ein und patrouillieren regelmäßig durch die Umgebung.“
Während die Ermittlungen wegen gemeinschaftlicher Sachbeschädigung weiter andauern und vom Polizeilichen Staatsschutz des Landeskriminalamts durchgeführt werden, bittet die Polizei um Verständnis, dass aus ermittlungstaktischen Gründen keine weiteren Informationen zu möglichen Schutzmaßnahmen, wie der Installation von Kameratechnik, bereitgestellt werden können.
Die bunte Bank wurde am 6. August in der Nähe des Anschlagsorts errichtet. Bei dem Terroranschlag am 25. Juli hatte ein 21-jähriger islamistischer Attentäter mit einem Fahrzeug in eine Menschengruppe gefahren, danach mit einer Machete weitere Personen angegriffen. Eine Frau verlor ihr Leben und 31 weitere wurden zum Teil schwer verletzt. Einen Tag später wurde der Täter von der Polizei erschossen.
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Über den Autor
Julian K. ist im Berliner Kiezleben zu Hause und hält den Puls der Stadt im Blick. Seine Berichterstattung deckt das gesamte Spektrum ab – vom Profi- und Breitensport über Kulturveranstaltungen bis hin zu Eilmeldungen aus den zwölf Bezirken. Dank seines starken Netzwerks gehört er zu den Ersten, wenn es um aktuelle Ereignisse in der Metropolregion geht.
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