Spandau: Polizisten mit Schreckschusswaffe bedroht – Festnahmen vorgenommen
In der Nacht zu Samstag wurden Polizeibeamte in Spandau aufgrund von randalierenden Personen zu einem Mehrfamilienhaus in der Grenadierstraße gerufen. Gegen 2 Uhr trafen die Einsatzkräfte auf drei Männer im Alter von 35, 38 und 60 Jahren. Der 38-jährige Verdächtige richtete sofort eine Schreckschusswaffe auf die Polizisten, die daraufhin unter Vorhalt ihrer Dienstwaffen befahlen, die Waffe niederzulegen. Der Mann kam der Aufforderung nach, jedoch leistete er erheblichen Widerstand bei der Festnahme. Die Schreckschusswaffe wurde sichergestellt.
Der 38-Jährige wurde auf Anordnung der Staatsanwaltschaft zur Blutentnahme und Identitätsfeststellung in Gewahrsam genommen. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von etwa 2,8 Promille. Bei der Durchsuchung seiner Wohnung fanden die Beamten eine weitere Schreckschusswaffe, eine Armbrust, verschiedene Munition, einen Dolch und eine Axt, die allesamt beschlagnahmt wurden.
Nach Abschluss der Ermittlungen wurde der 38-Jährige aus dem Gewahrsam entlassen, während die beiden anderen Männer vor Ort wieder auf freien Fuß gesetzt wurden. Die Beamten blieben unverletzt. Gegen den Mann wird nun wegen Bedrohung mit einer Waffe, Widerstand gegen die Staatsgewalt und Waffengesetzverstößen ermittelt.
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Über den Autor
Mit über 15 Jahren Erfahrung im Hauptstadtsjournalismus leitet Markus S. die Redaktion von Hauptstadt-Report.de. Sein Fokus liegt auf der politischen Berichterstattung aus dem Berliner Senat und der Einordnung komplexer gesellschaftlicher Entwicklungen. Er steht für kompromisslose Unabhängigkeit, präzise Analysen und die Einhaltung höchster journalistischer Standards.
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