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Neues Konzept für Taxibetrieb am Flughafen BER

Markus S. · 27. Oktober 2026, 11:13 Uhr · 2 Min. Lesezeit · 2 Aufrufe
Neues Konzept für Taxibetrieb am Flughafen BER

Die Taxiinnung in Berlin setzt sich für eine Reform der Transportregelungen am Flughafen BER ein, damit Berliner Taxis auch im kommenden Jahr Fahrgäste abholen können. In einem Schreiben an die Abgeordneten Tino Schopf von der SPD und Kristian Ronneburg von der Linken schlägt die Innung die Schaffung einer sogenannten Geozone vor.

In dieser Geozone, die noch festgelegt werden muss, sollen die Taxifahrer in unmittelbarer Flughafennähe auf Aufträge warten können. Der Vorsitzende der Innung, Leszek Nadolski, erklärte, dass die Taxifahrer dann schneller zu den Terminals fahren können, wenn sie einen Auftrag erhalten.

Der Vorschlag zielt darauf ab, durch eine genau definierte geografische Zone digitale Vermittlungssysteme besser zu nutzen, um Fahrgäste effizienter mit verfügbaren Taxis im Flughafengebiet zu verbinden. Die Innung appelliert an die möglichen zukünftigen Koalitionspartner in Berlin, zusammen mit dem Land Brandenburg und der Flughafengesellschaft die Möglichkeit zur Schaffung einer solchen Zone zu prüfen.

Bisher wurde der Taxi-Transport am BER durch eine Vereinbarung zwischen dem Land Berlin und dem Landkreis Dahme-Spreewald geregelt, die es 1100 Taxis (jeweils 550 aus Berlin und 550 aus dem Landkreis) erlaubte, am Flughafen zu warten und Fahrgäste aufzunehmen. Diese Lizenzen wurden regelmäßig verlost. Jetzt hat der Landkreis seine Vereinbarung zum Jahresende gekündigt. Dadurch dürfen Berliner Taxis ab 1. Januar nur noch Fahrgäste am BER befördern, die gezielt über eine Plattform oder telefonisch bestellt werden.

Der Landkreis Dahme-Spreewald erläuterte den Schritt mit dem gesunkenen Bedarf an Taxis am Flughafen. Der Berliner Senat bedauert die Kündigung und weist auf die längeren Wartezeiten für Taxifahrer hin, die oft über drei Stunden betragen. Die Verkehrssenatorin Ute Bonde von der CDU bezeichnete die Kündigung als bedauerlich und kündigte an, aktiv daran zu arbeiten, um die Bedingungen für gesetzliche Bestellfahrten am Flughafen bekannt zu machen und sie durch sichergestellte Festpreise attraktiver zu gestalten.

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Markus S.

Über den Autor

Markus S. Chefredakteur

Mit über 15 Jahren Erfahrung im Hauptstadtsjournalismus leitet Markus S. die Redaktion von Hauptstadt-Report.de. Sein Fokus liegt auf der politischen Berichterstattung aus dem Berliner Senat und der Einordnung komplexer gesellschaftlicher Entwicklungen. Er steht für kompromisslose Unabhängigkeit, präzise Analysen und die Einhaltung höchster journalistischer Standards.

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