Heiraten in der Straßenbahn – BVG macht es möglich
In der Hauptstadt gibt es ab sofort eine besondere Möglichkeit für Paare, ihren großen Tag zu feiern. Die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) erweitern ihre Dienstleistungen und ermöglichen es, in einer Straßenbahn das Ja-Wort zu geben. Dies geschieht im Rahmen der Kampagne „Die echte Stadt der Liebe“, und es ist ein kreatives und romantisches Element dieser Initiative.
Drei Paare erhalten die Gelegenheit, mit ihren Gästen eine Stunde lang durch Berlin zu fahren und dabei ihre Trauung zu zelebrieren. Es sollte jedoch angemerkt werden, dass die Trauung nicht rechtskräftig ist. Selbst bereits verheiratete Paare können an dieser besonderen Fahrt teilnehmen. Voraussetzungen wie die deutsche Staatsbürgerschaft sind nicht erforderlich.
Die spezielle Hochzeitsfahrt startet vom Betriebshof Weißensee und führt entlang der M4 bis zum Hackeschen Markt, wo sie dann wieder zurückkehrt. Paare sollten zudem genügend Zeit für Ein- und Ausstiegen sowie für Vorbereitung und Nachbereitung einplanen.
Am 11. Oktober wird die Straßenbahn zur persönlichen Hochzeitskutsche für die ausgewählten Paare umfunktioniert. Für die Teilnahme sind jedoch ein individuelles Liebesgeschichten nötig, die als Text oder Video an die BVG gesendet werden müssen, mit dem Betreff „Tra(u)mhochzeit“.
Die Bewerbungsphase endet am 23. September 2026, und die Gewinnerpaare werden ab dem 25. September 2026 benachrichtigt. Die gesamte Veranstaltung ist für die Paare kostenlos. Ein wichtiger Aspekt der Aktion ist, dass die BVG das gesamte Geschehen filmisch festhält; auch die Medien werden möglicherweise anwesend sein. Teilnehmer müssen der Veröffentlichung des Bild- und Filmmaterials auf Social-Media-Plattformen zustimmen.
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Über den Autor
Mit über 15 Jahren Erfahrung im Hauptstadtsjournalismus leitet Markus S. die Redaktion von Hauptstadt-Report.de. Sein Fokus liegt auf der politischen Berichterstattung aus dem Berliner Senat und der Einordnung komplexer gesellschaftlicher Entwicklungen. Er steht für kompromisslose Unabhängigkeit, präzise Analysen und die Einhaltung höchster journalistischer Standards.
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