Vandalismus am Stahnsdorfer Friedhof – Wildschweine ins Visier genommen
Am Stahnsdorfer Südwestkirchhof haben Unbekannte mutwillig den Zaun beschädigt und Lockmittel zur Anlockung von Wildschweinen ausgelegt, wie die Friedhofsverwaltung berichtet.
Ein Sprecher erwähnte: „Die Zäune wurden nicht etwa durch Tiere beschädigt, sondern von Menschen vorsätzlich aufgeschnitten.“ Ferner seien an mehreren Baumstämmen gezielt Lockstoffe angebracht worden, um Wildschweine in das Friedhofsgelände zu ziehen.
Vor kurzem waren bereits erste Hinweise auf die Aktivitäten der Wildschweine festzustellen, wobei schwere Wühlfelder auf dem Gelände des historischen Friedhofs sichtbar wurden. Inzwischen haben die Mitarbeiter des Südwestkirchhofs an 18 verschiedenen Stellen entdeckt, dass die über 4000 Meter lange Umzäunung aufgeschnitten wurde. Täglich werden neue, umfangreiche Zerstörungen auf den Park- und Landschaftsflächen dokumentiert.
Der Friedhofssprecher äußerte: „Es sei nur eine Frage der Zeit, bis die Tiere frisch gestaltete Grabstätten aufwühlen – das wäre ein unermesslicher emotionaler Schock und Schmerz für alle Angehörigen, die hier um ihre Verstorbenen trauern.“ Die Friedhofsverwaltung zeigt sich zutiefst erschüttert über den Grad an Böswilligkeit und Respektlosigkeit, den diese Taten gegenüber den Verstorbenen und der Natur verdeutlichen. Eine Strafanzeige gegen Unbekannt wurde umgehend bei der Polizei eingereicht.
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Über den Autor
Mit über 15 Jahren Erfahrung im Hauptstadtsjournalismus leitet Markus S. die Redaktion von Hauptstadt-Report.de. Sein Fokus liegt auf der politischen Berichterstattung aus dem Berliner Senat und der Einordnung komplexer gesellschaftlicher Entwicklungen. Er steht für kompromisslose Unabhängigkeit, präzise Analysen und die Einhaltung höchster journalistischer Standards.
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