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Elif Eralp: Immobilienverantwortung und Stadtverschuldung

Markus S. · 02. November 2026, 04:45 Uhr · 2 Min. Lesezeit · 2 Aufrufe
Elif Eralp: Immobilienverantwortung und Stadtverschuldung

In einem Interview mit der Berliner Morgenpost am 29. Oktober äußerte Elif Eralp ihre Bedenken hinsichtlich der Schuldenstrategie der Linken, die Schulden für Immobilien machen wollen, die bereits anderswo im Besitz sind. Trotz der Tatsache, dass damit keine neuen Wohnungen entstehen, wird offenbar ohne Rücksicht gehandelt. Eralp betont, dass den Verantwortlichen offensichtlich nicht klar ist, dass mit Immobilienbesitz auch eine Verpflichtung einhergeht.

„Ich glaube nicht, dass die gegenwärtigen Eigentümer in der momentanen unsicheren Lage bereit sind, zusätzlich in die Immobilien zu investieren, da vieles in einem desolaten Zustand bleibt,“ so Eralp. Sie weist darauf hin, dass bereits eine Vielzahl städtischer Wohnungsgesellschaften existiert, jedoch viele Probleme ungelöst bleiben. Ihrer Meinung nach ist es dringend erforderlich, alternative Lösungen zu finden, um Mietwucher zu unterbinden und leerstehende Grundstücke sowie marode Gebäude für den Wohnungsbau zu erschließen.

Eralp spricht sich zudem für gemeinnützige Ansätze wie Vergesellschaftungen oder Enteignungen aus, um die Probleme im Wohnungsbau anzugehen.

In einem weiteren Kapitel des Interviews wird die prekäre finanzielle Situation Berlins angesprochen: „Berlin ist total verschuldet. Aber wir haben Geld, um große Immobilienkonzerne zu entschädigen?“, fragt sie. Sie bringt zur Sprache, dass die Erhaltung von Immobilien ständige finanzielle Mittel erfordert, die in der aktuellen Lage nicht vorhanden sind. Eralp warnt davor, dass die Situation sich weiter verschlechtern könnte und eine Betrachtung wie in der ehemaligen DDR nicht auszuschließen ist.

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Markus S.

Über den Autor

Markus S. Chefredakteur

Mit über 15 Jahren Erfahrung im Hauptstadtsjournalismus leitet Markus S. die Redaktion von Hauptstadt-Report.de. Sein Fokus liegt auf der politischen Berichterstattung aus dem Berliner Senat und der Einordnung komplexer gesellschaftlicher Entwicklungen. Er steht für kompromisslose Unabhängigkeit, präzise Analysen und die Einhaltung höchster journalistischer Standards.

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