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Warnstreiks in der Metallindustrie: IG Metall ruft in Berlin und Brandenburg zu Aktionen auf

Markus S. · 02. November 2026, 06:30 Uhr · 2 Min. Lesezeit · 2 Aufrufe
Warnstreiks in der Metallindustrie: IG Metall ruft in Berlin und Brandenburg zu Aktionen auf

Die IG Metall hat für diesen Montag die ersten Warnstreiks in der Metall- und Elektroindustrie in den Bundesländern Berlin und Brandenburg angesetzt. In mehreren Unternehmen sollen die Beschäftigten für mehrere Stunden die Arbeit niederlegen, wie die Arbeitnehmervertretung mitteilte.

Zu den betroffenen Firmen zählen unter anderem Siemens Energy, Mercedes-Benz, Rheinmetall und Siemens Mobility. Auch in Brandenburg sind, gemäß den Informationen, Arbeitsniederlegungen vorgesehen.

Die Gewerkschaft stellte klar: „Die Arbeitgeber haben die Gelegenheit verpasst, durch ein ernsthaftes Angebot die Warnstreiks abzuwenden.“ Sie fordern die Unternehmen auf, „jetzt aktiv zu werden und endlich ein verhandlungsfähiges Angebot vorzulegen“.

In der laufenden Tarifrunde hatten die Arbeitgeber in allen Bezirken ein einheitliches Angebot unterbreitet, das eine Erhöhung der Tarife um 1,3 Prozent ab Juli 2028 sowie eine Einmalzahlung von 1 Prozent des durchschnittlichen Jahresbruttoentgelts im kommenden Jahr vorsah. Der geplante Tarifvertrag soll bis Ende 2028 gelten. Zudem beinhaltete das Angebot die Möglichkeit, die Einmalzahlung auszusetzen, wenn die Firmen wirtschaftliche Schwierigkeiten haben.

Die IG Metall wies dieses Angebot in den Bereichen Berlin und Brandenburg zurück. Die Gewerkschaft fordert für die etwa 96.000 Beschäftigten in beiden Ländern eine Gehaltserhöhung von 5 Prozent bei einer Vertragslaufzeit von 12 Monaten. Darüber hinaus sollen in den Verhandlungen Themen wie die Sicherung von Arbeitsplätzen und Standorten, eine tarifliche Gewinnbeteiligung für Arbeitnehmer und Auszubildende sowie eine soziale Komponente zur Verbesserung der Lage bei den unteren Entgeltgruppen behandelt werden.

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Markus S.

Über den Autor

Markus S. Chefredakteur

Mit über 15 Jahren Erfahrung im Hauptstadtsjournalismus leitet Markus S. die Redaktion von Hauptstadt-Report.de. Sein Fokus liegt auf der politischen Berichterstattung aus dem Berliner Senat und der Einordnung komplexer gesellschaftlicher Entwicklungen. Er steht für kompromisslose Unabhängigkeit, präzise Analysen und die Einhaltung höchster journalistischer Standards.

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