Linken-Kandidat nennt Wahlen „Intifada“ in Neukölln
Majed Abusalama hat auf Instagram eine klare Botschaft verkündet: "Salam Neukölln, heute ist ein Wahltag der Intifada. Steht auf für unsere Kinder, unsere Gemeinschaften und unsere Zukunft." Er fordert die Wähler auf, sich für Die Linke zu entscheiden und Ahmed Abed als Bezirksbürgermeister von Neukölln sowie Bassem Said für die Bezirksverordnetenversammlung (BVV) zu wählen.
Abusalama ermutigt die Wähler, Zynismus, Wahlmüdigkeit und Passivität abzulehnen. Er betont, dass die Stimme gegen die AfD zwar wichtig sei, aber die SPD, CDU und Grünen auch einen rassistischen Konsens unterstützen. Diese Parteien hätten die bürgerlichen Freiheiten eingeschränkt und eine Normalisierung der anti-arabischen Dämonisierung betrieben. „Sie sind keine Alternative zur Repression – sie sind ihre Architekten“, unterstreicht Abusalama.
Er hebt hervor, dass es notwendig sei, kompromisslose Vertreter in den Bezirk zu entsenden. Ahmed Abed, ein engagierter Bewegungslayer, habe unermüdlich die Rechte von Mietern, Arbeitern und verfolgten Aktivisten in den letzten Jahrzehnten verteidigt. Bassem Said, als engagierter Pädagoge und Basisorganisator, stehe seit über zehn Jahren an vorderster Front.
Abusalama fordert dazu auf, sich nicht durch Ablenkungsmanöver der etablierten Parteien spalten zu lassen. Er appelliert, die Parteien, die für Krieg und staatliche Gewalt stehen, an der Wahlurne zu bestrafen und für Migrantenrechte sowie die Befreiung Palästinas einzustehen. "Reclaim the ballot box. Reclaim our streets", schließt seine Botschaft.
- Berliner Wahlen: Entscheidungsprozesse hinter den Kulissen
- Fünf-Prozent-Hürde: Die wichtigste Wahlregel einfach erklärt
Über den Autor
Julian K. ist im Berliner Kiezleben zu Hause und hält den Puls der Stadt im Blick. Seine Berichterstattung deckt das gesamte Spektrum ab – vom Profi- und Breitensport über Kulturveranstaltungen bis hin zu Eilmeldungen aus den zwölf Bezirken. Dank seines starken Netzwerks gehört er zu den Ersten, wenn es um aktuelle Ereignisse in der Metropolregion geht.
Kommentare (0)
Noch keine Kommentare. Schreiben Sie den ersten!