Hackerangriff auf Berliner Verwaltung: Gefahr gebannt
Nach dem Angriff auf die Berliner Verwaltung sowie dem dazugehörigen Datendiebstahl hat die Senatskanzlei erklärt, dass die akute Gefahrenabwehr nun abgeschlossen sei. Seit dem 13. August wurden keine weiteren Angriffe auf die untersuchten Bereiche des Berliner Landesnetzes registriert, wie die Behörde mitteilte. Es gelang dem Angreifer nicht, sich dauerhaft im Netzwerk einzunisten. Der "Tagesspiegel" hatte zunächst über die Vorfälle berichtet.
Die Angriffe auf das Datennetz der Verwaltung wurden am 14. August bekannt. Besonders betroffen waren die Senatsverwaltungen für Verkehr und Umwelt sowie für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen. Die Hacker-Gruppe Rhysida verlangte 30 Bitcoins als Lösegeld, was einem Betrag von rund zwei Millionen Euro entspricht.
Der Senat entschloss sich jedoch, das Lösegeld nicht zu zahlen, woraufhin die Cyberkriminellen im Darknet, einem schwer zugänglichen Teil des Internets, mindestens 1,2 Millionen Datensätze veröffentlichten. Unter diesen Daten befinden sich auch personenbezogene und sensible Informationen, die potenziell von anderen Kriminellen missbraucht werden könnten.
Obwohl die akute Bedrohung nun als gebannt gilt, wird die Senatskanzlei weiterhin die abgefischten Daten analysieren. Zudem sollen Maßnahmen zum Schutz der Informationstechnik (IT) weiter verbessert und die Strafverfolgung vorangetrieben werden.
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Über den Autor
Julian K. ist im Berliner Kiezleben zu Hause und hält den Puls der Stadt im Blick. Seine Berichterstattung deckt das gesamte Spektrum ab – vom Profi- und Breitensport über Kulturveranstaltungen bis hin zu Eilmeldungen aus den zwölf Bezirken. Dank seines starken Netzwerks gehört er zu den Ersten, wenn es um aktuelle Ereignisse in der Metropolregion geht.
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