Berliner Bauverwaltung nach Cyberangriff im Homeoffice lahmgelegt
Nach einem Cyberangriff auf Teile der Berliner Verwaltung können Mitarbeiter der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen vorerst nicht im Homeoffice tätig sein. Dies gab Sprecher Martin Pallgen auf Nachfrage bekannt. Aus Sicherheitsgründen wurde der Bereich vom Landesnetz abgetrennt, was zur Folge hat, dass Internetverbindungen sowie externe E-Mail-Kommunikation nicht funktionieren.
Intern können jedoch E-Mails verschickt werden, berichtete Pallgen. Auch telefonisch ist die Behörde erreichbar. „Wir sind arbeitsfähig“, betonte der Sprecher und fügte hinzu, dass noch organisiert werden müsse, wie die Kommunikation mit anderen Verwaltungen am effektivsten sichergestellt werden kann.
Zusätzlich zur Senatsbauverwaltung hat auch die Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Umwelt und Klimaschutz unter dem Hackerangriff gelitten, wie die Senatskanzlei am Montag informierte. Um weiteren Schaden zu verhindern, wurden beide Ressorts bereits am Freitag aus dem Landesnetz abgetrennt.
- Große Demonstration für Demokratie und Klimaschutz in Berlin
- Ölfilm verursacht massive Staus auf der A111 – Großreinigung läuft
Über den Autor
Mit über 15 Jahren Erfahrung im Hauptstadtsjournalismus leitet Markus S. die Redaktion von Hauptstadt-Report.de. Sein Fokus liegt auf der politischen Berichterstattung aus dem Berliner Senat und der Einordnung komplexer gesellschaftlicher Entwicklungen. Er steht für kompromisslose Unabhängigkeit, präzise Analysen und die Einhaltung höchster journalistischer Standards.
Kommentare (0)
Noch keine Kommentare. Schreiben Sie den ersten!