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Füchse Berlin in der Krise: Ursachen für Misserfolge gesucht

Leandra K. · 22. Oktober 2026, 12:04 Uhr · 3 Min. Lesezeit · 1 Aufrufe
Füchse Berlin in der Krise: Ursachen für Misserfolge gesucht

Nach der dritten Niederlage in den letzten vier Partien stehen die Füchse Berlin unter Druck, die Ursachen für ihre sportliche Misere schnellstmöglich zu identifizieren. Der Hauptstadtclub verlor in der Champions League gegen das ungarische Topteam Veszprém HC mit 35:39. Zuvor hatten sie bereits enge Spiele gegen Lemgo und Flensburg verloren, beide mit einem Punkt Differenz, wobei lediglich ein Sieg gegen Porto dazwischen lag.

Es scheint, als ob den Berlinern das nötige Durchsetzungsvermögen abgeht. Trainer Nicolej Krickau äußerte: „Wir müssen daran arbeiten, dass wir auch die letzten Details auf unsere Seite bekommen.“ Die größten Herausforderungen scheinen derzeit die enormen Schwankungen in der Leistung der gesamten Mannschaft zu sein. Während in der ersten Halbzeit gegen Veszprém kaum etwas klappte, konnten die Füchse in der zweiten Hälfte plötzlich mithalten. Gegen Lemgo hingegen war die Partie nach einer Führung von vier Toren in der Schlussphase verloren gegangen. Kapitän Max Darj räumte ein: „Wir hatten ein paar Leistungen in den letzten Wochen, die nicht unser Niveau waren.“ Selbst beeindruckende Auftritte wie der gegen Flensburg endeten mit einer Niederlage.

Ein weiteres Problem ist die mangelhafte Chancenverwertung. Obwohl die Füchse regelmäßig mehr als 30 Tore pro Spiel erzielen, ließen sie in den letzten Begegnungen viele Gelegenheiten ungenutzt. Dies ist besonders auffällig für die Mannschaft, die für ihre offensive Stärke bekannt ist. Trainer Krickau erklärte: „Die Stabilität in der Abwehr wird zwar nie unser Prunkstück sein. Aber es muss trotzdem deutlich werden, dass wir uns Woche für Woche verbessern.“ Die Abwehrleistungen sind dabei stark von der Tagesform der Torhüter abhängig, was der Mannschaft immer wieder zum Verhängnis wird.

Zusätzlich beeinträchtigt eine angespannte personelle Situation die Suche nach mehr Stabilität. Nationalspieler Nils Lichtlein, der erst Anfang Oktober nach längerer Verletzungspause wieder ins Team zurückgekehrt war, fiel gegen Veszprém erneut wegen Schulterproblemen aus. Als Matthes Langhoff dann auch noch früh die Rote Karte erhielt, hatten die Füchse nur noch drei Rückraumspieler zur Verfügung. Verletzungen belasten einen ohnehin schon kleinen Kader, was gerade in den Schlussphasen der Spiele zu schwindender Kondition führt.

Um aus der aktuellen Ergebniskrise zu kommen, benötigen die Füchse dringend einige siegbringende Partien in Folge. Der nächste Test steht bereits am Sonntag in der Bundesliga gegen das Schlusslicht HSG Wetzlar an (16:30 Uhr/Dyn).

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Leandra K.

Über den Autor

Leandra K. Ressort Sport

Leandra K. berichtet mit großer Leidenschaft über den Sport in Berlin - von Hertha BSC und Union bis hin zu den vielen spannenden Geschichten aus der Berliner Amateur- und Vereinsszene. Ihr liegt besonders am Herzen, Menschen und ihre Geschichten hinter den Ergebnissen zu zeigen.

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