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Polizei zieht Sommerbilanz: 391 Einsätze in Berliner Freibädern

Markus S. · 06. September 2026, 06:29 Uhr · 2 Min. Lesezeit · 3 Aufrufe
Polizei zieht Sommerbilanz: 391 Einsätze in Berliner Freibädern

Während der Sommersaison in den Berliner Freibädern musste die Polizei insgesamt 391 Mal ausrücken. Die häufigste Ursache für diese Einsätze waren Diebstähle, die im Freibad oder in dessen unmittelbarem Umfeld stattfanden, wie die Polizei auf eine Anfrage bekanntgab.

Von den 1. Mai bis 23. August registrierten die Beamten auch 39 Fälle von Körperverletzung, 21 Hausfriedensbrüche, 20 Betrugsdelikte sowie 12 Beleidigungen. Weiterhin wurden diverse andere Vergehen gemeldet, darunter Verkehrsdelikte in der Nähe der Bäder, Sachbeschädigungen, Streitigkeiten, Drogenmissbrauch, Belästigungen und Lärmbelästigungen.

Es ist ebenfalls interessant zu wissen, dass die Polizei in insgesamt 20 Freibädern Berlins aktiv wurde. Die meisten Einsätze wurden im Kreuzberger Prinzenbad, mit 52 Einsätzen, registriert, wo auch die höchste Besucherzahl zu verzeichnen ist. An zweiter Stelle folgen das Sommerbad am Insulaner und das Columbiabad in Neukölln, beide mit 35 Einsätzen. Danach folgen das Freibad in Pankow mit 32 und das Strandbad Wannsee mit 29 Einsätzen.

Zu beachten ist, dass die Freibäder im vergangenen Jahr rund 1,4 Millionen Besucher hatten, während es in diesem Jahr bereits etwa 1,9 Millionen Besucher waren. Auch in diesem Jahr liegen die Zahlen im Millionenbereich.

In den letzten Jahren kam es an heißen Wochenenden häufig zu Schlägereien und Tumulten, die von Jugendlichen und jungen Erwachsenen verursacht wurden. Aus diesem Grund investieren die Bäder jährlich hohe Summen, oftmals bis zu zwei Millionen Euro, für private Sicherheitskräfte. Zudem wurden Ausweiskontrollen an den Eingängen, höhere Zäune, die Installation von Videokameras und die Einführung kostenloser Sportangebote vorgenommen.

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Markus S.

Über den Autor

Markus S. Chefredakteur

Mit über 15 Jahren Erfahrung im Hauptstadtsjournalismus leitet Markus S. die Redaktion von Hauptstadt-Report.de. Sein Fokus liegt auf der politischen Berichterstattung aus dem Berliner Senat und der Einordnung komplexer gesellschaftlicher Entwicklungen. Er steht für kompromisslose Unabhängigkeit, präzise Analysen und die Einhaltung höchster journalistischer Standards.

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